Wien (OTS) - Die für die nächsten 14 Tage in Sölden anberaumte Versuchsreihe, bei der 27 Schweine in einer simulierten Lawine lebendig begraben zu Tode gebracht werden sollen, löst bei den Österreichischen Tierschutzorganisationen geschlossen Bestürzung aus.
Nach empörten Reaktionen haben Wissenschaftler in Vent das umstrittene Schweineexperiment unterbrochen. Sie befürchten Zwischenfälle mit radikalen Tierschützern. Das Ministerium kündigte eine längere Pause an.
LHStv. Scheuch: Chip und Registrierung bringen viele Vorteile für Hund und Hundehalter
Nach dem Bundestierschutzgesetz müssen Hunde seit Juni 2008 nicht nur durch einen Mikrochip gekennzeichnet, sondern auch in eine bundesweite Datenbank eingetragen werden. „Die Übergangfrist dieser Novellierung läuft nun mit 31.12.2009 aus, demnach müssen ab 1.1. 2010 alle Hunde in Österreich gechipt und registriert werden“, gab Tierschutzreferent LHStv. Uwe Scheuch heute, Mittwoch, im Rahmen einer Pressekonferenz im Spiegelsaal der Kärntner Landesregierung bekannt. Gemeinsam mit Tierschutzombudsfrau Marina Zuzzi-Krebitz erläuterte Scheuch die vielen Vorteile des reiskorngroßen Mikrochips, welcher vom Tierarzt in die linke Halsseite des Hundes eingesetzt wird.
Hunde, die nach dem 30.06.2008 geboren wurden, müssen vor der ersten Weitergabe, spätestens aber im Alter von drei Monaten gechipt werden, an älteren Hunden, die noch nicht gechipt sind, muss die Kennzeichnung bis spätestens 31.12.2009 vorgenommen werden.
„Hunde, die nach dem 30.06.2008 gechipt werden, müssen innerhalb eines Monats nach Vornahme der Kennzeichnung in der Datenbank erfasst werden. Hunde, die zum Stichtag 30.06.2008 bereits gechipt sind, müssen bis spätestens 31.12.2009 in die Datenbank eingetragen werden“, erklärte Scheuch.
Ist der Hund gechipt, muss er auch registriert, also in eine Datenbank eingetragen werden. Dies wird meistens vom Tierarzt vorgenommen, mit der Chipnummer und einem Zugangscode kann aber jeder Hundebesitzer seine Daten online selbst ändern. „Die Chippflicht bring viele Vorteile für den Hund und seinen Halter. Sollte das Tier einmal verloren gehen, ist die Nachvollziehbarkeit zum Hundehalter zu hundert Prozent gegeben und der Hund kann identifiziert werden“, so Scheuch.
Zuzzi-Krebitz betonte, dass seit der Einführung der Chippflicht die Durchlaufquote der Hunde in den Tierheimen erheblich erhöht wurde, da die Tiere schneller an den Tierbesitzer rückvermittelt werden können. „Der Chip ist etwa einen Zentimeter lang und nur zwei Millimeter dick. Der Vorgang ähnelt sehr einer Impfung und ist in der Regel schmerzlos“, sagte Krebitz.
Rückfragehinweis: Büro LHStv. Scheuch
Redaktion: Dinnerbier/Brunner
Foto: Büro LHStv. Scheuch
Quelle: ktn.gv.at
Als Glücksferkel verschenkt, landeten die Ferkel Max und Moritz im Klagenfurter Tierheim. Die beiden Findelkinder fremdeln noch ein bisschen. Paulinchen, eine Kreuzung aus Hängebauch- und Wildschwein, hat es da schon besser: Sie hat ihre Ersatzmama im Tierheim schon gefunden. Die Pflege des kleinen Schweins sei sehr zeitaufwendig, sagt Tierpflegerin Ruth Salmina: "Das Schwein lebt in der Wohnung und muss - Tag und Nacht - alle drei Stunden gefüttert werden." (Foto: ORF)
Echte Schweine als Glücksbringer zu verschenken liegt derzeit im Trend. Tierschützer warnen: An die 500 Tiere werden derzeit im Landestierschutzhaus durchgefüttert, 60 Prozent davon sind ehemalige Geschenke.
Heuer schon elf "Glücksschweine" im Heim
Allen Warnungen zum Trotz werden immer noch häufig lebende Tiere verschenkt, die dann, wenn sie ausgewachsen sind, zum Teil im Tierheim landen. Weihnachten steht erst bevor, aber schon jetzt ist das Tierheim völlig überfüllt.
Immer mehr im Trend der Schenkenden liegen Glücksschweine zu runden Geburtstagen und zu Silvester. Elf solcher Schweine landeten heuer schon im ohnehin überfüllten Tierheim.
"Haltung zu Hause sehr schwierig"
Echte Schweine als Glücksbringer, das sei "absolut zu verurteilen", sagt Marina Zuzzi-Krebitz vom Landestierschutzhaus: "Es ist wahnsinnig schwierig, so ein Schwein bei sich zu Hause zu haben und in einer Wohnung unmöglich. Ein Garten schaut bald dann bald wie eine Schweinesuhle aus."
Auch sei es vorgekommen, dass zwei Schweine geschenkt werden, die sich reichlich vermehren: "Die Besitzer kommen dann mit einer ganzen Schachtel voll Nachwuchs ins Tierheim."
Quelle: ORF