Mein Name ist Woody! Ich wurde von Sabrina beim Mountainbiken im Unterland mitten im Wald gefunden und kam als kleines Häufchen Elend zu Ihnen. Ich hatte damals nicht ganz 500 Gramm, Flöhe, Schnupfen und war eigentlich zum Sterben verurteilt.
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Mein Name ist Hannibal, ich bin ein Rauhaardackel und habe eine neue Mami bekommen, die Frauerl heißt und mich Moritz nennt. Noch vor kurzer Zeit lebte ich mit meiner Schwester Henriette und zwei Stehohren gefangen hinter Gittern. Meine Schwester ist älter als ich aber nur ein wenig, sie war die erste von uns sieben Geschwistern und ich war der letzte. Der semmelblonde mürrische Tasso mag mich nicht, hat aber Respekt vor Henriette, die mich beschützt, wenn er mich von unserem Fressnapf vertreiben will. Der schweigsame Zweite, der seinen Namen auch uns, seinen Mitbewohnern noch nicht verraten hat, wird von allen Zweibeinern Rex genannt, so wie die meisten Stehohren.
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FARBRATTEN. Sie haben mit den wildlebenden Verwandten fast nichts mehr gemein. Die intelligenten Nager entwickeln ein enges Verhältnis zu ihrem Menschen
Ein herzzerreißender Bericht über ein ganz besonders tierliebendes Mädchen und ihre zahme Ratte "Ada", die sich unter bester Pflege bei uns im Tierschutzhaus befindet und schon bald ein neues Zuhause hat.
Ratte Ada geht es gut!
Es ist wirklich keine alltägliche Geschichte, die sich da beim Hort Annabichl abgespielt hat: Die Hortnerinnen hatten plötzlich die zahme Ratte Ada inklusive berührenden Hilferuf eines Mädchens vor ihrer Türe.
Die herzige Hausratte im Käfig ist nun im Tierschutzhaus, wird verwöhnt und man versucht einen ganz hervorragenden Platz für sie zu finden. Schließlich gilt es den Herzenswunsch eines unbekannten Mädchens zu erfüllen. Aber lassen wir das Mädchen selbst in dem Brief, den sie Ada mitgegeben hat, zu Wort kommen:
"Meine Mama will die Ratte nicht, sie ist doch klug und wird zahm. Nur weil Ada sie in den Finger gebissen hat, muss sie raus! Einen großen Käfig bekommt sie auch nicht, das Tier muss doch klettern und braucht Platz. Weil’s nicht anders geht, bitte ich, dass du für Ada sorgst. Sie frisst fast alles, am liebsten Käse, Gartengurken, Nüsse und Schokokekse, Mignonschnitten von Hofer, nichts mit Fleisch, sonst beißt sie dich. Das Gras gibt’s bei Billa usw., sie wird anhänglich und läuft dir bald wie ein Hund hinterher, wirst viel Spaß mit Ada haben. Sie ist nun sehr verängstigt, hab Geduld auch wenn sie anfangs dich zwickt, jedes Lebewesen braucht Liebe!!"
Tierschutzvereinspräsidentin Dr. Marina Zuzzi-Krebitz ist davon berührt und beeindruckt:
"Ein Kind, das sich so viele Gedanken über ihr Haustier macht, von der Größe des Käfigs bis zur Futtereinkaufsliste und zum Verhalten, das ist schon etwas ganz Besonderes".
Sie hofft, dass das Mädchen diese Zeilen liest und beruhigt ist, dass es ihrem Liebling – um dessen Leben es sich im Brief sehr sorgt, weil sie Rattengift gefunden hat – gut geht.