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Der Landestierschutzverein Kärnten
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0463 / 43 5 41-0
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Petition gegen Schweinekastenstände

Dienstag, 7. Juni 2011

Landestierschutzverein Kärnten Schweine Bundestierschutz Kastenstände

Unsere Vereinspräsidentin Dr. Marina Zuzzi-Krebitz besuchte gestern als Mitglied einer Tierschutzdelegation den für Tierschutz zuständigen Bundesminister Alois Stöger, um ihm eine Petition für die Verbote von Kastenständen in der Schweinezucht und der betäubungslosen Kastration von Ferkeln zu übergeben.

Der Tierschutzdelegation gehörten neben unserer Präsidentin, VertreterInnen des Dachverbands oberösterreichischer Tierschutzorganisationen, des Aktiven Tierschutz Steiermark, des Wiener Tierschutzvereins, des Dachverbandes österreichischer Tierschutzorganisationen und des Vereins Gegen Tierfabriken an.

v.l.n.r. Dr. Madeleine Petrovic, Präsidentin Wiener Tierschutzverein, Minister Alois Stöger, Dr. Marina Zuzzi-Krebitz, Präsidentin Landestierschutzverein Kärnten, DDr. Martin Balluch, Obmann VGT

Bei der Übernahme, der von 70 österreichischen Tierschutzorganisationen unterzeichneten Petition, zeigte sich Gesundheitsminister Stöger sehr interessiert und versprach mit seinem Verordnungsentwurf das Anliegen weitmöglichst umzusetzen. Momentan laufen Verhandlungen zwischen Gesundheits- und Landwirtschaftsministerium zur Frage eines Kastenstandverbots. Auch im Landwirtschaftsministerium empfing man die Delegation und war gesprächsbereit. Bis zum Spätsommer will man einen Kompromiss gefunden haben.

Drei von vier "Zuchtsauen" fristen ihr Leben im Kastenstand

Die Situation der Österreichischen Zuchtschweine ist als katastophal einzuschätzen. 75 Prozent der heimischen Zuchtsauen leben ununterbrochen im tierquälerischen Kastenstand. Die engen, sargähnlichen Käfige hindern die Muttersauen fast vollkommen an ihrer Bewegung. Sie werden in der Phase der Befruchtung und der Schwangerschaft in die Kastenstände gesperrt. Diese sind Sau an Sau angeordnet und ermöglichen dem Schweinezuchtbetrieb so eine platzsparende Aufstallung bei totaler Kontrolle über das Tier.

In der Phase der Geburt und des Säugens werden die Mutterschweine in sogenannte "Abferkelgitter" gesperrt. Auch bei dieser Variante des Kastenstands handelt es sich um körpergroße Einzelkäfige in denen außer Aufstehen und Hinlegen jede Bewegung für das Mutterschwein unmöglich gemacht wird. Das Abferkelgitter steht in einer Bucht in der sich die Ferkel befinden. Normalerweise weist die Bucht einen perforierten Boden auf, durch den Urin und Kot abrinnen bzw. durchgetreten werden. Nest- und Beschäftigungsmaterial wie vor allem Stroh ist daher in den Buchten nicht zu finden, da dieses die Löcher im Boden verstopfen würde.

 


Schweine als Geschenk im Trend

Donnerstag, 5. November 2009

Landestierschutzverein Kärnten Presse Schweine

Paulchen bei der Fütterung Als Glücksferkel verschenkt, landeten die Ferkel Max und Moritz im Klagenfurter Tierheim. Die beiden Findelkinder fremdeln noch ein bisschen. Paulinchen, eine Kreuzung aus Hängebauch- und Wildschwein, hat es da schon besser: Sie hat ihre Ersatzmama im Tierheim schon gefunden. Die Pflege des kleinen Schweins sei sehr zeitaufwendig, sagt Tierpflegerin Ruth Salmina: "Das Schwein lebt in der Wohnung und muss - Tag und Nacht - alle drei Stunden gefüttert werden." (Foto: ORF)

Echte Schweine als Glücksbringer zu verschenken liegt derzeit im Trend. Tierschützer warnen: An die 500 Tiere werden derzeit im Landestierschutzhaus durchgefüttert, 60 Prozent davon sind ehemalige Geschenke.

Heuer schon elf "Glücksschweine" im Heim

Allen Warnungen zum Trotz werden immer noch häufig lebende Tiere verschenkt, die dann, wenn sie ausgewachsen sind, zum Teil im Tierheim landen. Weihnachten steht erst bevor, aber schon jetzt ist das Tierheim völlig überfüllt.

Immer mehr im Trend der Schenkenden liegen Glücksschweine zu runden Geburtstagen und zu Silvester. Elf solcher Schweine landeten heuer schon im ohnehin überfüllten Tierheim.

"Haltung zu Hause sehr schwierig"

Echte Schweine als Glücksbringer, das sei "absolut zu verurteilen", sagt Marina Zuzzi-Krebitz vom Landestierschutzhaus: "Es ist wahnsinnig schwierig, so ein Schwein bei sich zu Hause zu haben und in einer Wohnung unmöglich. Ein Garten schaut bald dann bald wie eine Schweinesuhle aus."

Auch sei es vorgekommen, dass zwei Schweine geschenkt werden, die sich reichlich vermehren: "Die Besitzer kommen dann mit einer ganzen Schachtel voll Nachwuchs ins Tierheim."

Quelle: ORF

"Schweine sind keine Haustiere"

Mittwoch, 4. November 2009

Landestierschutzverein Kärnten Presse Schweine

Zwei Ferkel wurden in Klagenfurt in einer Schachtel ausgesetzt. Schweine als Glücksbringer zu verschenken, ist ein neuer Boom. Aber oft landen die Tiere im Tierheim.

Diese entzückenden Ferkel wurden in Klagenfurt ausgesetzt. Jetzt befinden sie sich im Klagenfurter Tierheim. Diese entzückenden Ferkel wurden in Klagenfurt ausgesetzt. Jetzt befinden sie sich im Klagenfurter Tierheim. (Foto: Eggenberger)

Da staunte ein Klagenfurter nicht schlecht. Auf dem Glanweg fand er gestern eine Schachtel - und darin zwei Ferkel. Der Mann brachte die jungen Schweine, die alleine noch nicht überlebensfähig sind, ins Klagenfurter Tierheim.

"Es ist zur Unsitte geworden, bei runden Geburtstagen oder Hochzeiten lebende Ferkel als Glücksbringer zu verschenken. Oft landen die Tiere bei uns, doch im Tierheim können wir bald keine Schweine mehr aufnehmen", sagt Marina Zuzzi-Krebitz, Präsidentin des Landestierschutzheimes. Meist sind die Tiere noch sehr klein und müssen dann mit dem Fläschchen aufgezogen werden. Zuzzi-Krebitz' Appell: "Schweine sind keine Haustiere! Man sollte ein Schwein aus Marzipan oder Stroh schenken, aber bitte niemals ein lebendiges."

Quelle: Kleine Zeitung

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