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Seeber - Karas: Schluss mit der Jagd auf Robbenbabies!

Dienstag, 5. Mai 2009

Presse Robben

Utl.: Europaparlament für komplettes Handelsverbot mit Robben =

Straßburg, 5. Mai 2009 (ÖVP-PD) Schluss mit der Jagd auf Robbenbabies. Das Europaparlament setzt den grausamen Tötungsmethoden ein Ende und hat heute mit breiter Mehrheit ein vollständiges Handelsverbot von Robbenerzeugnissen beschlossen. "Hier gibt es keine Debatte. Ich trete für das höchstmögliche Tierschutzniveau in der gesamten EU ein. Diesem hohen Schutzniveau müssen auch tierische Produkte aus Import und eigener Herkunft entsprechen", sagte heute ÖVP-Europaparlamentarier Dr. Richard Seeber. "Der ÖVP-Europaklub vertritt im Europäischen Parlament voll die österreichische Linie. Der Nationalrat hat sich einstimmig für ein komplettes Handelsverbot für Robbenprodukte ausgesprochen. Das gleiche haben wir heute erfolgreich im Europaparlament durchgesetzt", so ÖVP-Europaklubobmann Mag. Othmar Karas.

Der im Straßburger Plenum abgestimmte Bericht des Binnenmarkt-Ausschusses legt neue Regeln für ein vollständiges und europaweites Handelsverbot mit Robbenprodukten fest. Der zwischen Parlament und Rat ausgehandelte Kompromisstext verbietet das Inverkehrbringen von Robbenprodukten in allen EU-Staaten. Das bezieht sich auch auf Produkte aus Nicht-EU-Staaten. "Die einzige Ausnahme ist die Jagd im kleinen Rahmen durch die Inuit. Damit trägt die Europäische Union den Erfordernissen des Wohlergehens der Tiere in vollem Umfang Rechnung", ist Seeber zufrieden mit diesem Ergebnis.

"Wir haben uns mit aller Kraft bis zuletzt gegen die grausame Robbenjagd eingesetzt. Alleine in den letzten Wochen haben wir mehr als 800 Schreiben von besorgten Bürgern und Tierschutzorganisationen im Detail beantwortet und heute gemeinsam mit dem Europäischen Parlament ein Zeichen gegen unnötiges Tierleid gesetzt", so die Abgeordneten abschließend.

Rückfragen: Dr. Richard Seeber MEP, Tel.: +33-3-8817-5468 (richard.seeber@europarl.europa.eu) oder
Mag. Philipp M. Schulmeister, EVP-ED Pressedienst, Tel.: +32-475-79 00 21 (philipp.schulmeister@europarl.europa.eu)

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT

OTS0202 2009-05-05/13:03

051303 Mai 09

Urteil

Grüne verhindern, dass ein Schlupfloch für 'nach tierschutzkonformen Methoden’ getötete Robben in das Gesetz aufgenommen wurde.

Wien (OTS) - Zur Verabschiedung des Handelsverbotes mit Robbenprodukten durch das europäische Parlament erklärt die Abgeordnete der Grünen im Europaparlament, Eva Lichtenberger: "Das heute verabschiedete europaweite Handelsverbot für Robbenprodukte ist ein großer Erfolg. Durch die ab 2010 gültigen Handelsbeschränkungen wird die kommerzielle Robbenjagd endlich auf effektive Weise begrenzt. Dieser Schritt war überfällig: In den USA und einem Teil der EU-Länder ist der Verkauf von Robbenfellen, Ölen oder Robbenfleisch längst verboten."

Die Grünen konnten verhindern, dass ein Schlupfloch für 'nach tierschutzkonformen Methoden' getötete Robben in das Gesetz aufgenommen wurde. "Eine 'tierschutzkonforme' Jagd ist aufgrund der klimatischen und geographischen Bedingungen nahezu unmöglich und auch nicht zu kontrollieren. Das bestätigen Europäische Experten und selbst eine kanadische Regierungskommission. Ausnahmeregelungen vom Handelsverbot gibt es nur für Robbenerzeugnisse, die aus der traditionellen Jagd der Inuit stammen", erläutert Lichtenberger.

Der Rat bestand drauf, dass "zur Sicherung der Fischbestände" auch in Zukunft Robben in kleinen Mengen gejagt werden dürfen. "Diese Argumentation ist nicht überzeugend - Robben und Fische leben von Natur aus seit Jahrmillionen in einem Gleichgewicht. Um Missbrauch zu verhindern haben wir erfolgreich darauf bestanden, dass diese Produkte anschließend nicht gewinnbringend verkauft werden dürfen", schließt Lichtenberger.

Rückfragehinweis

Die Grünen, Tel.: +43-1 40110-6697, presse@gruene.at

Quelle: OTS

Seeber - Karas: Schluss mit der Jagd auf Robbenbabies!

Dienstag, 5. Mai 2009

Presse Robben

Urteil

Europaparlament für komplettes Handelsverbot mit Robben

Straßburg, 5. Mai 2009 (ÖVP-PD) Schluss mit der Jagd auf Robbenbabies. Das Europaparlament setzt den grausamen Tötungsmethoden ein Ende und hat heute mit breiter Mehrheit ein vollständiges Handelsverbot von Robbenerzeugnissen beschlossen. "Hier gibt es keine Debatte. Ich trete für das höchstmögliche Tierschutzniveau in der gesamten EU ein. Diesem hohen Schutzniveau müssen auch tierische Produkte aus Import und eigener Herkunft entsprechen", sagte heute ÖVP-Europaparlamentarier Dr. Richard Seeber. "Der ÖVP-Europaklub vertritt im Europäischen Parlament voll die österreichische Linie. Der Nationalrat hat sich einstimmig für ein komplettes Handelsverbot für Robbenprodukte ausgesprochen. Das gleiche haben wir heute erfolgreich im Europaparlament durchgesetzt", so ÖVP-Europaklubobmann Mag. Othmar Karas.

Der im Straßburger Plenum abgestimmte Bericht des Binnenmarkt-Ausschusses legt neue Regeln für ein vollständiges und europaweites Handelsverbot mit Robbenprodukten fest. Der zwischen Parlament und Rat ausgehandelte Kompromisstext verbietet das Inverkehrbringen von Robbenprodukten in allen EU-Staaten. Das bezieht sich auch auf Produkte aus Nicht-EU-Staaten. "Die einzige Ausnahme ist die Jagd im kleinen Rahmen durch die Inuit. Damit trägt die Europäische Union den Erfordernissen des Wohlergehens der Tiere in vollem Umfang Rechnung", ist Seeber zufrieden mit diesem Ergebnis.

"Wir haben uns mit aller Kraft bis zuletzt gegen die grausame Robbenjagd eingesetzt. Alleine in den letzten Wochen haben wir mehr als 800 Schreiben von besorgten Bürgern und Tierschutzorganisationen im Detail beantwortet und heute gemeinsam mit dem Europäischen Parlament ein Zeichen gegen unnötiges Tierleid gesetzt", so die Abgeordneten abschließend.

Rückfragen

Rückfragen: Dr. Richard Seeber MEP, Tel.: +33-3-8817-5468 (richard.seeber@europarl.europa.eu) oder
Mag. Philipp M. Schulmeister, EVP-ED Pressedienst, Tel.: +32-475-79 00 21 (philipp.schulmeister@europarl.europa.eu)

Quelle: OTS

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