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Die Ost Ansicht des neuen Tierheimes in Klagenfurt. Das Gebäude liegt in einem stattlichen Park
Im Herbst Baustart für neues Klagenfurter Tierheim. Mit drei Millionen der Horten-Stiftung. Den Geröllhaufen, der Marina Zuzzi-Krebitz, Präsidentin des Tierheimes in der Klagcnfurter Judendorferstraße, gestern vom Herzen fiel, konnte man förmlich auf den Boden plumpsen hören. Nach sechs Jahren zähen Ringens um den Neubau des Tierheimes wurden in Anwesenheit von Landeshauptmannstellvertreter Uwe Scheuch der Klagenfurter Vizebürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz, Planern, Architekten und Anwalt Hanno Burger-Scheidlin als Vertreter von Gönnerin Heidi Horten die Pläne präsentiert. Das Neun-Millionen-Euro-Projekt - sechs Millionen übernimmt die Stadt (das Land zahlt die Zinsen), drei kommen aus der Horten-Stiftung - wird nach britischem Vorbild gestaltet: ein tolles Heim in einem riesigen Garten mit größeren Boxen als bisher, viel Auslauf für Hunde und Katzen, einem eigenen Park für Nager usw. "Der Neubau ist aber nicht nur tier-, sondern auch Mitarbeiter gerecht", freut sich Zuzzi-Krebitz. Und man will offen sein für Besucher von außen. Ein Veranstaltungssaal, eine Cafeteria und ein Shop sollen die Bevölkerung enger an das Haus und seine Bewohner binden. Baubeginn ist im Herbst 2009. Im kommenden Jahr wird der erste Abschnitt fertiggestellt, 2011 soll das Projekt vollendet sein. Das Heim ist für maximal 185 Hunde und 220 Katzen konzipiert.
ZAHLEN & FAKTEN
Neues Tierheim Der Neubau umfasst eine Fläche von 2660 Quadratmetern und wird Platz für maximal 185 Hunde, 220 Katzen sowie Kleintiere (Kaninchen, Meerschweinchen) und kleine Nutztiere (Enten, Schweine) bieten.
Kosten. Das neue Tierheim kostet neun Millionen Euro. Sechs Millionen kommen von der öffentlichen Hand, drei Millionen steuert Gönnerin Heidi Horten bei. Baubeginn Ist im Herbst 2009. Der erste Abschnitt soll Ende 2010, der zweite im Spätsommer 2011 fertiggestellt sein. Der bestehende Bau wird integriert. Es gibt Unterkünfte für die Tiere, eine Quarantänestation, einen Veranstaltungssaal, eine Cafeteria und einen Shop.
Bauherr ist das Landestierschutzhaus. Geplant wird vom Architekturbüro Arge Egger/Krainer aus Klagenfurt (auch Bauaufsicht). Die Projektsteuerung übernimmt die Landesimmobiliengesellschaft.
Quelle: Ulrike GREINER / Kleine Zeitung am 22.04.09
Neun Millionen Euro soll modernes Tierschutzkompetenzzentrum sichern.
Es freut mich ganz besonders, dass es nun endlich zur Realisierung dieses großartigen Projektes kommt", sagte Tierschutzreferent LHStv. Uwe Scheuch bei der Präsentation der Pläne für das neue Tierschutzkompetenzzentrum in Klagenfurt. An der Pressekonferenz nahmen auch die Klagenfurter Vizebürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz, Landestierschutzvereins-Präsidentin Marina Zuzzi-Krebitz, LIG Geschäftsführer Hubert Huber und Heidi Horton-Anwalt Hanno Burger-Scheidlin teil. Baubeginn ist im Herbst 2009, die Fertigstellung ist für 2011 geplant.
2009 Fördervereinbarung unterzeichnet
Nach langjährigen Verhandlungen seien zu Beginn des Jahres 2009 die Fördervereinbarung zur Wahrung der Tierschutzagenden in Klagenfurt unterzeichnet worden, berichtete Scheuch. "Das bestehende Gebäude wird saniert, der Neubau wird sich auf 2.660 m² erstrecken." Die Gesamterrichtungskosten belaufen sich auf neun Millionen Euro, davon kommen sechs Millionen von der Stadt Klagenfurt, drei Millionen spendet Milliardärin Heidi Horton. Das Land Kärnten zahlt ab 2011 die Darlehens-Zinsen in der Höhe von 400.000 Euro jährlich, 15 Jahre lang. Scheuch, der sich gemeinsam mit dem neuen Klagenfurter Bürgermeister Christian Scheider von Anfang an für die Errichtung des Kompetenzzentrums eingesetzt hat, dankte allen, die so lange für die Umsetzung des Projektes gekämpft haben.
Umweltgerechtes Tierheim
"Das Grundkonzept des neuen Komplexes wurde auf Basis aktueller gesetzlicher Standards geplant, die das Tierheim nicht nur auf höchstem Standard halten, sondern auch umweltgerecht machen und für weniger Lärmbelästigung sorgen", so Mathiaschitz. Maßgebende Erfahrungen anderer Tierschutzheime im In- und Ausland seien erfolgreich integriert worden. "Das neue Tierschutzkompetenzzentrum wird nicht nur tiergerecht sein, sondern auch den Mitarbeitern eine Arbeitserleichterung bringen", so Zuzzi-Krebitz.
Platz für 180 Hunde und 220 Katzen
Durch die Abhaltung von Seminaren verschiedener Fachbereiche und die Zuordnung von Themen, wie beispielsweise "Beratung oder Weiterbildung von Tierhaltern im Umgang mit ihren Tieren", "Organisation und Bündelung eines kärntenweiten Tierschutzes", kann nun von einem Tierschutzkompetenzzentrum gesprochen werden. Primäres Ziel ist es auch, den Aufenthalt von herrenlos gewordenen Tieren im Tierheim durch eine effektive Vermittlung an neue Besitzer im Rahmen der Gesetzgebung möglichst kurz zu halten. Das Tierheim wird maximal 180 Hunden und 220 Katzen Platz bieten, dazu gibt es Bereiche für Kleintiere und eine Quarantänestation bei Tierseuchen. Im Gesamtkonzept wurde nicht nur Rücksicht auf die Agenden des Tierschutzes genommen, sondern auch eine Schnittstelle zwischen "Mensch und Tier" geschaffen. Durch die Einbindung von karitativen Einrichtungen wie "autArK" in den Betriebsablauf können durch ein gemeinsames Miteinander Synergien genutzt werden.
Quelle: woche.at / 22.04.2009
Baubeginn für das neue Landestierschutzhaus im Frühjahr 2008
Mit dem Neubau des Klagenfurter Tierschutzhauses soll im Frühjahr 2008 begonnen werden. Dies wurde heute, am Welttierschutztag, von Landeshauptmann Dr. Jörg Haider, Tierschutz-Landesrat DI Uwe Scheuch, Klagenfurts Bürgermeister Dkfm. Harald Scheucher, dem Vertreter der Horten-Stiftung, Dr. Hanno Burger-Scheidlin, sowie der Präsidentin des Landestierschutzvereins Kärnten, Dr. Marina Zuzzi-Krebitz, fixiert und dazu ein sogenannter "Letter of Intent" unterschrieben. Das bestehende Tierschutzhaus ist sehr desolat und braucht schon dringend einen Ersatz. Mit der Umsetzung des neuen Tierschutzhauses werden somit jahrelange Diskussionen, Bemühungen und Anläufe endgültig der Vergangenheit angehören.
"Das neue Tierheim, das neben dem bestehenden errichtet wird, wird ein Projekt werden, um das uns alle beneiden", sagte Landeshauptmann Jörg Haider erfreut. "Ein schöner Tag für Kärntens Tiere", freute sich Scheuch. Zuzzi-Krebitz teilte mit, dass das neue Heim eine Begegnungsstätte für Menschen und Tiere und auch ein Schulungszentrum werden solle. Eine eigene Bau- und Betriebsgesellschaft wird gegründet, zudem wird begleitend und beratend auch ein Beirat, beschickt mit je einem Vertreter der Vertragsparteien, installiert. Für das Projektmanagement ist die Landesimmobiliengesellschaft vorgesehen.
- Uwe Scheuch, Tierschutzreferent
- Marina Zuzzi Krebitz, Tierschutzombudsfrau, Präsidentin des Landestierschutzvereines Kärnten
- Pater Anton Wanner, katholische Kirche
- Walfried Wutscher, Präsident der Landwirtschaftskammer
- Heidi Lepuschitz, Obfrau Tierheim Garten Eden
Unterzeichneten den "Letter Of Intent" - Präsidentin Dr. Zuzzi-Krebitz,, LH Dr. Haider
Herzlich bedankt wurde das großartige und großzügige Engagement von Frau Horten, die schon seit langem enorm viel für Tiere und den Tierschutz investiert. Wie Dr. Burger-Scheidlin mitteilte, sei Heidi Horten überaus erfreut darüber, dass das Projekt eines neuen Tierheimes endlich konkretisiert werde.
Wie Scheuch ausführte, soll das vom Landestierschutzverein betriebene Projekt in einen gemeinnützigen und auch kommerziellen Bereich (Shop, Cafe, Veranstaltungen) aufgeteilt werden. Nun werde unverzüglich mit der Detailplanung sowie mit den Widmungsverfahren begonnen. Auch eine Katzenkastration sowie der Bau kleiner Tierheime seien künftig geplant. Tierschutz soll wieder mehr an Gewicht gewinnen. Der Bund und die Gemeinden sollten aber auch Beiträge zum Tierschutz leisten, forderte Scheuch und verwies auf das Bundestierschutzgesetz. Er überreichte Zuzzi-Krebitz auch ein Buch mit Tierpredigten des Franz von Assisi. Der Landeshauptmann sagte, es sei wichtig, ein gut funktionierendes und funktionelles Landestierschutzheim zu haben. Tiere seien ein wichtiger Teil der Gesellschaft. Kärnten sei jedenfalls insgesamt ein Land, das ein sehr starkes soziales Programm realisiere. Zuzzi-Krebitz unterstrich, dass das Tierleid gemindert werden müsse. Dazu brauche es die Solidarität aller. Sie dankte Land, Stadt und der Horten-Stiftung für die Mittel zur Realisierung.
Rückfragehinweis: Büro LH Haider / Büro LR Scheuch
Redaktion: Karl Brunner
Fotos: LPD / Bodner
Quelle: www.ktn.gv.at
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