Frettchen sind putzige Gesellen, die viel Platz, Zeit und eine ausgewogene Ernährung benötigen. Da man in einem Tierheim nur selten auf all diese Bedürfnisse dieser domestizierten Form des europäischen Iltis eingehen kann, sorgt dankenswerterweise Frau Tanja Salbrechter für Frettchen, die bei uns abgegeben werden.
Schatzi ♥ Joker
Zur Zeit kümmert sich Frau Salbrechter um Emmi und Schatzi. Zwei Frettchen die bei uns im Landestierschutzhaus abgegeben wurden und nun ein neues Zuhause suchen. Schatzi hat sich sehr gut mit Joker, einem anderen Pflegling von Frau Salbrechter angefreundet. Sie ist der Meinung, dass die beiden ein tolles, kinderloses (Joker wurde bereits kastriert) Paar ergeben würden und würde sich deshalb freuen, wenn jemand ein Plätzchen für beide Tiere hätte.
Hier noch ein paar Fotos der kleinen Racker:
In den kommenden Tagen werden in Kärnten die heißesten Tage des Jahres erwartet. Wer wissen will, wie er sein Haustier vor der Hitze schützt und ihm Abkühlung bieten kann, sollte unbedingt weiter lesen.

Foto: dpa
Hunde
- Genügend Flüssigkeit: Sowohl zuhause, als auch unterwegs muss immer für genug Wasser für deinen Hund gesorgt sein. Für unterwegs empfiehlt es sich eine Wasserflasche mitzunehmen aus der dein Freund auf vier Beinen immer wieder trinken kann.
- Weg mit dem Pelz: Hunde legen sich über den Winter einen dichten Pelz zu. Was bei Kälte wohlige Wärme bringt, kann bei Hitze unangenehm heiß werden. Deshalb bringt Bürsten und Scheren Erleichterung – besonders bei langhaarigen Rassen und Mischlingen.
- Weniger Futter ist mehr: Da große Futterportionen bei der Hitze schwer im Magen liegen, empfehlen wir bei großer Hitze einmal lieber weniger zu füttern.
- Keine Überbelastungen: Sportliche Hochleistungen solltest du deinem Hund bei Hitze nicht abverlangen. Geh es lieber einmal ruhiger an.
- Morgenstund freut den Hund: Geh lieber am Morgen oder am Abend mit deinem Vierbeiner spazieren, weil es dann kühler ist.
- Sonnencreme: Bei Hunderassen mit Hautproblemen oder sehr hellen Rassen, kann es notwendig sein Ohren und Schnauze mit Sonnencreme einzucremen, um den Hund vor Sonnenbränden zu schützen.
- Keine Zugluft: Wer bei den hohen Temperaturen beim Autofahren gerne das Fenster zur Kühlung offen lässt, sollte aufpassen. Zugluft kann bei Hunden nämlich schmerzhafte Augenentzündungen verursachen.
- Auto-Verbot: Lasse niemals deinem Hund im Auto zurück. Dein Vierbeiner kann nicht schwitzen, und kann deshalb schon nach wenigen Minuten im heißen Wagen an einem Hitzeschlag sterben. Du merkst, dass dein Hund überhitzt ist, wenn er stark hechelt. Später kommen Symptome, wie Erbrechen, Durchfall, Taumeln, Krämpfe und schließlich Bewusstlosigkeit hinzu.
- Handeln: Wenn du einen Hund in einem versperrten Auto siehst, zögere nicht die Polizei zu rufen (Nur sie darf das fremde Auto öffnen). Damit kannst du ihm das Leben retten.
- Erste Hilfe: Ein überhitzter Hund muss sofort in den Schatten gebracht werden. Fahre den Hund so schnell wie möglich zum Tierarzt. Als Erste-Hilfe-Maßnahme auf dem Weg zum Tierarzt, sollten dem Tier zuerst die Beine und dann der ganze Körper mit nassen Tüchern gekühlt werden. Zum Trinken sollte das Tier auf keinen Fall eiskaltes Wasser, sondern lauwarmes Wasser bekommen. Auch wenn sich der Zustand des Hundes nach der Ersten Hilfe stabilisiert, solltest du unbedingt den Tierarzt aufsuchen.
Katzen
- Schatten bieten: Katzen sind zwar ursprünglich Wüstentiere, die gerne mal in der Sonne liegen. Jedoch benötigen die Stubentiger auch ihr schattiges Plätzchen an dem sie sich wieder abkühlen können.
- Freier Badzugang: Das Badezimmer ist oft das kühlste Zimmer in Haus und Wohnung. Deshalb sollte man der Katze Zugang zu diesem Raum gestatten. Dort kann sie sich auf den kühlen Fliesen von der Hitze erholen.
- Genügend Flüssigkeit: Auch wenn Katzen nicht die großen Trinker sind, benötigen sie bei Hitze mehr frisches Wasser als sonst. Auch kann man sie dazu animieren mit Wasser zu spielen. Beispielsweise indem man einen Ping Pong Ball in eine flache mit Wasser gefüllte Schale legt. Dadurch wird auch die wasserscheuste Katze zur Wasserratte.
- Vorsicht bei gekippten Fenstern: Auch wenn es sehr heiß ist sollte man eine Katze niemals ohne Aufsicht in einem Raum mit gekippten Fenster lassen. Das Tier kann sich darin einklemmen und schlimmstenfalls an einem gebrochenen Genick oder durch Ersticken sterben.
- Nassfutter nicht stehen lassen: Wenn man bei hohen Temperaturen Dosenfutter zu lange stehen lässt wird dieses ranzig und Fliegen legen ihre Eier darin ab.
Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster und Vögel
- Keine Rückzugmöglichkeiten: Während sich wild lebende Kaninchen in ihre kühlen Gänge zurückziehen können und Meerschweinchen in ihrer südamerikanischen Heimat in kühlen Bergregionen leben, sind diese hitzeempfindlichen Tiere in Gefangenschaft auf uns angewiesen.
- Genügend Wasser: Die Wassertränke im Käfig muss immer gut gefüllt sein. Dabei sollte das Wasser täglich gewechselt werden, da sich Bakterien bei großer Hitze schnell vermehren.
- Futterreste entsorgen: Wenn das Obst und Gemüse im Käfig verdirbt, können die Nager Krank davon werden.
- Weg von der Sonne: Ein Absolutes No-Go ist das Gehege in der prallen Sonne stehen zu lassen. Die Tiere sterben in kürzester Zeit an einem Hitzeschlag.
- Weg vom Ventilator: Wenn man Hamster, Kaninchen und Co. in der für den Menschen kühlenden Zugluft eines Ventilators stehen lässt, kann das sehr schnell zu Verkühlungen und Entzündungen der Augen führen.
- Schatten im Freien. Bei Freigehegen ist auf Sträucher und Bäume zu achten, die den Tieren Schutz vor der Sonne bieten.
- Kühltipp: Ein in ein Handuch gewickeltes Kühlpad oder Eiswürfel sorgen im Käfig oder Gehege für eine kühlende Stelle.
- Maden: Untersuche das Fell deiner Nager regelmäßig auf den Befall durch Maden. Fliegenlarven nisten sich gerne im dichten Fell an und können sich dann in die Haut fressen,
- Sprühdusche: Viele Vögel lieben eine Abkühlung mittels einer Sprühflasche für Blumen. Auch die gefiederten Freunde brauchen genug Schatten.
Unsere Vierbeiner im Landestierschutzhaus haben sich am Samstag über einen Besuch ganz besonders gefreut. Nämlich den von Dani, Simon und Jakob auch bekannt als die Hunderapper. Die drei Freunde haben ihr Talent im Sprachgesang genutzt, um Geld für unsere herrenlosen Tiere zu sammeln.
Die Hunderapper Dani, Simon und Jakob in Aktion
Dani Maccari erzählt uns wie die Hunderapper entstanden sind:
Alles begann eines Tages als ich mit meinen Freunden Simon und Jakob Babusek und deren Hunden in den Wald spazieren ging. Die Hunde wirkten an diesem Tag sehr traurig, deswegen bereitete uns das etwas Sorgen. Nach ein paar Stunden wollten die Hunde noch immer nicht spielen. Dies wurde uns auch zu langweilig, deswegen fingen wir an Hunde-Lieder zu dichten und sie zu singen. In den nächsten Jahren haben wir bei den Grillpartys immer neue Hunde-Lieder vorgetragen. Zu Unserem 5. Jubiläum der Band machten wir das Benefizkonzert ,,HUNDE IN NOT''.Wir Haben anschließend Spenden gesammelt und 54€ für das Tierheim Klagenfurt gesammelt. Wir Freuen uns Auf das Nächste Konzert für das Tierheim.
Wenn auch du eine Idee für eine Aktion für die Tiere im Tierschutzhaus hast, kannst du dir hier Tipps holen.
Noch heute den ganzen Tag sind wir beim großen Kika Familiengrillfest mit einem kleinen Informationsstand und unserem Spendentrichter vertreten. Dank der Unterstützung von Kika Klagenfurt Geschäftsführer Alfredo Sekoll und seinem Stellvertreter Günther Michelitsch dürfen wir uns auf der Geschäftsfläche des Möbelhauses präsentieren und Geld für die herrenlosen Vierbeiner im Tierheim Klagenfurt sammeln.
Unser Promogirl Evi mit Kika-Geschäftsführer Alfredo Sekoll und Vereinspräsidentin Dr. Marina Zuzzi-Krebitz (von links)
Foto: Prima Press
Am ersten Tag unserer Aktion konnten wir auch Bürgermeister Christian Scheider an unserem Stand begrüßen, der prompt eine Uhr mit Hundemotiv gekauft hat, um sie einem Schulkind für die guten Noten in seinem Zeugnis zu schenken. Wer auch so eine Uhr haben möchte erhält diese heute noch bei uns am Infostand im Kika Klagenfurt oder sonst im Büro des Landestierschutzvereins. Der Erlös kommt unseren Schützlingen zugute.
Bürgermeister Christian Scheider verschenkt eine tierische Uhr
Foto: Prima Press