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Kontakt

Der Landestierschutzverein Kärnten
Judendorfer Straße 46
9020 Klagenfurt
0463 / 43 5 41-0
FAX: DW 24
refugium@tierschutzhaus.com

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Montag - Freitag: 11 - 17 Uhr
Samstag: 10 - 12 Uhr

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Nach Wirtschaftsprüfung wurde dem Landestierschutzverein Kärnten das Österreichische Spendengütesiegel verliehen.

 
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In Kärnten ist die Tötung von Hunden und Katzen zur Gewinnung von Nahrung und anderen Produkten schon seit 2001 gesetzlich verboten, österreichweit seit 2005 und auch die EU hat seit Beginn dieses Jahres den Import und den Handel mit Hunde-und Katzenfellen im Gemeinschaftsraum untersagt. Trotz dieser Verbote auf allen Ebenen treten in letzter Zeit vermehrt skrupellose Unternehmen auf, die Decken aus Katzenfellen in ihrem Repertoire haben. Damit machen sie nicht nur Geschäft mit Tierleid – werden doch die Katzen in vielen Fällen lebendig gehäutet – sondern auch mit dem Leid alter und kranker Menschen. Die Katzendecken werden nämlich unter Vorspiegelung falscher Tatsachen als „Gesundheitsdecken“, „Naturmittel“ oder als „Kaninchenfelldecken“ zu horrenden Preisen vor allem bei alten und von Krankheiten, wie Rheuma und Arthrose, geplagten Menschen als Wunderheilmittel angepriesen. Allerdings gilt es als wissenschaftlich erwiesen, dass Katzenfelle keinerlei heilende Wirkung haben.

Besonders in Oberkärnten trieben Hausierer ihr Unwesen: So wurde beispielsweise einem von starken Schmerzen geplagten 79-jährigen Pensionisten aus Seeboden eine Katzenfelldecke um über 1.800 Euro verkauft. In diesem und einigen ähnlich gelagerten Fällen ist es bereits gelungen, den getäuschten Personen einen Rücktritt vom Kaufvertrag zu ermöglichen. Deshalb und um diese unseriösen Geschäftspraktiken auf Dauer unterbinden zu können und damit Tierleid zu verhindern, ersuche ich Betroffene, sich bei mir unter der Telefonnummer 0664 80536 37000 oder via E-Mail unter tierschutzombudsmann@ktn.gv.at zu melden.

Dr. Marina Zuzzi-Krebitz
Tierschutzombudsfrau Land Kärnten

Quelle: ZEiT FÜR KÄRNTEN

Trotz Verbots: Wieder Katzenfelldecken verkauft

Montag, 3. August 2009

Presse Katzenfelldecken

Pensionistin kaufte um 1583 Euro eine "Gesundheitsdecke" und wurde dann misstrauisch. Für eine Decke zwölf Katzen getötet. Fälle häufen sich.

Trotz strengen Verbots scheint der Verkauf von Katzenfelldecken - die Tiere werden dafür lebendig gehäutet - ein Renner zu sein. Erst vor Kurzem deckte die Kleine Zeitung den Verkauf einer solchen Decke an einen kranken Pensionisten in Oberkärnten auf. Die Polizei ermittelt noch. Jetzt werden immer mehr Fälle bekannt.

12 Katzen getötet

Einer Pensionistin kann die Schulmedizin nach mehreren Bandscheibenvorfällen nicht mehr helfen. Sie glaubte deshalb den hoffnungsvollen Worten des geschickten Vertreters einer Firma: "Mit dieser Gesundheitsdecke sind die Schmerzen weg!" Sie kaufte eine Unter- und eine Zudecke aus Katzenfell für 1583 Euro. Dann wurde sie misstrauisch und fragte sich, woher die Katzen stammen. Beim Betrachten der Decke ist genau zu sehen: Für diese eine Decke wurden 12 Katzen getötet!

"Unfassbar, wie alte, kranke Menschen über den Tisch gezogen werden", sagt Tierschutzombudsfrau Marina Zuzzi-Krebitz. Zum einen soll die angepriesene Schmerzlinderung aus medizinischer Sicht haltlos sein. Zum anderen ist der Handel mit und Import von Katzenfell EU-weit seit Anfang 2009 verboten. In Österreich ist die Tötung von Katzen und Hunden "zur Gewinnung von Nahrung und anderen Produkten" sogar schon seit 2005 verboten! Übrigens: Auch im Internet versucht man immer noch, ungeniert Katzenfelldecken unter die Leute zu bringen. Zuzzi-Krebitz appelliert: "Bitte keine Katzenfelldecken kaufen!" Wem eine Decke angeboten wurde, soll sich bitte bei der Tierschutzombudsfrau unter 0 66 4/80 53 63 70 00 melden.

Quelle: Kleine Zeitung

Trotz Verbotes: Katzenfell verkauft

Mittwoch, 17. Juni 2009

Presse Katzenfelldecken

Tierschützer schlagen Alarm: Oberkärntner Pensionisten (79) wurden - trotz Verbotes - Decken aus Katzenfell angeboten. Jetzt ermittelt die Polizei.

Zahlreiche Kärntner dürften in letzter Zeit Decken aus Katzenfell gekauft haben. Obwohl der Import und Verkauf von Katzenfell seit Anfang des Jahres streng verboten ist. Die Herstellung der Decken, die als Wundermittel gegen Rheuma und Arthrose gepriesen werden, geht auf grausamstes Tierleid zurück. Die Katzen werden dafür lebendig gehäutet.

Naturheilmittel gegen Schmerzen

Ein schmerzgeplagter Oberkärntner Pensionist (79) ist einer österreichischen Handelsgesellschaft, die offenbar solche Decken verkauft, auf dem Leim gegangen: Zuerst erhielt er einen Flyer ins Haus, auf dem ein Naturheilmittel gegen Schmerzen versprochen wird. Dann sendete er den "Gratis-Informations-Gutschein" ein. Ein paar Tage später stand ein Vertreter an der Haustüre. "Mein Vater hat ständig Schmerzen und der Mann hat Katzenfelldecken als Linderung angepriesen", sagt die Tochter des Pensionisten. "Zudem zeigte der Vertreter ihm eine Liste von Personen, welche schon die Katzenfelldecke gekauft hätten - und mein Vater hat einige Namen gekannt." Der Pensionist kaufte schließlich eine Unter- und eine Zudecke um 1838 Euro.

Seine Tochter schöpfte Verdacht. Sie informierte Tierschutzombudsfrau Marina Zuzzi-Krebitz, die Arbeiterkammer und die Polizei. Zuzzi-Krebitz: "Aus Sicht des Tierschutz ist es ein Wahnsinn. Der Verkauf von Katzen- und Hundefell ist streng verboten. Die Firma ist bereits negativ aufgefallen, vor allem alte, kranke Menschen werden reingelegt - kein Einzelfall also." Josefine Traunik, Konsumentenschützerin bei der Arbeiterkammer: "Das könnte zivilrechtliche und strafrechtliche Konsequenzen haben und es ist ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz." Sie verweist darauf, dass man auch bei solchen Geschäften ein Rücktrittsrecht hat. Die Familie des Pensionisten hat die Firma wegen Betruges angezeigt. Gegenüber der Polizei weist diese alle Vorwürfe zurück. Ihr Argument: Es sei gar kein Katzen- sondern Kaninchenfell. Zuzzi-Krebitz: "Wahrscheinlich eine Schutzbehauptung. Wenn es so wäre, hätte die Firma keine 1800 Euro verlangen dürfen, denn Kaninchen sind viel viel billiger." Ein Laie kann den Unterschied nur schwer feststellen. Eine DNA-Analyse könnte Klarheit bringen.

Quelle: kleinezeitung.at

Import von Hunde- und Katzenfellen in die EU verboten

Montag, 12. Januar 2009

Presse Katzenfelldecken

Immer mehr Waren aus China enthalten ungekennzeichnet Felle, die EU-Kommission hatte aus diesem Grund im November ein Verbot vorgeschlagen

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Quelle: www.kleinezeitung.at
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