Das ist die Geschichte von Fulmine, einem hellbraunen Staffordshire Terrier Mix. Es ist eine anfangs traurige Geschichte, die aber vor kurzem zu einem Happy End kam. Fulmine wurde eines Tages von einer Familie bei uns im Tierheim abgegeben. Der Familienvater hatte vor kurzem die Arbeit gewechselt und die Familie hatte keine Zeit mehr für den Rüden. Deshalb wurde er ins Tierheim abgeschoben, was ihn sehr traurig machte.
Die Besitzer haben uns noch mitgeteilt, dass Fulmine kinderlieb ist, auch einmal alleine bleiben kann, sehr folgsam ist und auf Kommandos hört. Doch als unsere Tierpfleger mit dem fünfjährigen Mischling sprachen, zeigte er kaum Reaktion. "Platz" - nichts. "Sitz" - nichts. "Gib Pfote" - überhaupt nichts. Es wirkte, als wäre Fulmine doch nicht so folgsam, wie es von Seiten der Vorbesitzer geheißen hat.
Un cane italiano
Doch vor kurzem passierte etwas Wunderbares. Ein italienisches Paar war auf der Suche nach einem neuen vierbeinigen Gefährten, gingen durch den Zwinger und sprachen dabei in ihrer Muttersprache. Plötzlich passierte etwas ungewöhnliches: Fulmine, der bisher eher teilnahmslos war, wurde ganz aufgeregt und reagierte auf das, was das Pärchen sagte. Es schien so als würde der Hund Italienisch verstehen. Als die beiden Italiener nun auch noch italienische Kommandos gaben und Fulmine gehorchte, war alles klar. Fulmine ist Italiener, er war sehr wohl folgsam, nur hat er kein Deutsch verstanden. Was die Tierpfleger nämlich nicht wussten, war, dass die Vorbesitzer mit Fulmine Italienisch gesprochen haben.
Das Pärchen war von dem Italienisch „sprechenden“ Hund so begeistert, dass sie beschlossen ihn mit nachhause zu nehmen. Und auch Fulmine freute sich sichtlich, dass er wieder verstand, was man von ihm wollte und er wieder Besitzer gefunden hatte, die ihn liebten.
Wir haben erfreuliche Post von unserer Tierpatin Natja Dippold erhalten:
Hallo liebes Tierheim-Team!
Heute durfte Miro das erste Mal frei laufen bei mir auf dem Hundeplatz.
Er hat sich sehr gefreut und ist meiner Hündin überallhin nachgelaufen.
So nebenbei auch auf die ganzen Breitensportgeräte.
liebe Grüße, Natja Dippold
Miro ist ein schwarzer Labrador-Mix, der aus schlechter Haltung gerettet wurde und jetzt bei uns im Tierheim auf ein neues Frauerl oder Herrchen wartet. Anfangs war der einjährige Rüde etwas schüchtern, aber durch die Hilfe unserer Tierpatin Frau Dippold und ihrer Terrier-Hündin Tutnix ist er richtig aufgeblüht, wie man auf den Fotos und in dem Video sieht.
Wenn auch Ihr eine so schöne Erfolgsgeschichte zu erzählen habt, zögert bitte nicht uns eure Erfahrungen und Fotos unter refugium@tierschutzhaus.com zu schicken.
Frau Helga Speiser aus Klagenfurt hat uns dankenswerterweise wieder mal Fotos von ihren beiden Stubentigern Maxi und Moritz geschickt. Die Bilder dieser schönen Katzen möchten wir euch natürlich nicht vorenthalten.
Der rote Kater Moritz wurde von Frau Speiser im Jahr 2003 aus dem Landestierschutzverein geholt und macht ihr seither durch seine „unkomplizierte, schmusige und reizende Art“ große Freude. Leider hatte Moritz als Jungtier eine Lungenentzündung, die sich auch heute noch durch asthmatische Beschwerden bemerkbar macht. Allerdings hat Frau Speiser die Krankheit recht gut im Griff.
Den getigerten Kater Maxi holte Frau Speiser Anfang 2009 aus dem Tierheim. „Als meine Smoki starb, habe ich Maxi in mein Leben geholt. Er war im Tierheim, weil er angeblich unsauber war. Jedoch hat er bei mir zuhause in mehr als zwei Jahren nirgends außer in seinem Katzenkistchen sein Geschäft verrichtet“, erzählt die Tierfreundin. Frau Speiser sagt auch, dass ihr die Katzen in schlechten Zeiten sehr geholfen haben: „Ich habe mit den Beiden großes Glück gehabt und bin so dankbar, weil mir die zwei Fellnasen über viele schweren Stunden geholfen haben. Wenn ich wo sitze, suchen sie immer Körperkontakt und wollen schmusen. Ich könnte einfach nicht mehr ohne meine beiden Samtpfoten sein.“
Maxi verstand sich mit Moritz von der ersten Minute an. Sie schliefen schon in der ersten, gemeinsamen Nacht eng umschlungen bei Frau Speiser im Bett. „Manchmal spielen sie gegenseitig fangen und jagen sich durch die ganze Wohnung, da muss ich schon aufpassen, damit ich nicht über die beiden ‚Wildkatzen’ stolpere“, sagt Frau Speiser, die uns auch erzählt, wo das Lieblingsplätzchen der beiden Kater ist: „Das ist, wie man auf den Fotos sieht der Balkon. Dort haben sie Platz genug und ,Sitzgelegenheiten’, von denen sie in aller Ruhe die Natur beobachten können.
Vor genau einem Jahr wurde der getigerte Kurzhaarkater Timo von unser Tierrettung geborgen. Er wurde von einem Auto angefahren und dabei ziemlich schwer verletzt. Deshalb musste das arme Tier in der Tierklinik Dr. Krebitz medizinisch versorgt werden. Nachdem er sich von den Verletzungen und Strapazen erholt hatte, wartete der neugierige Kater bei uns im Tierheim auf ein liebevolles neues Zuhause. Dieses wurde ihm letzten November von der Familie Gölli aus Althofen gegeben. Die Familie hat uns nun eine kurze E-Mail und ein paar Fotos von Timo geschickt, aber lest selbst:
Liebes Tierheim-Team,
Vielen Dank für die liebevolle Erstversorgung nach dem Autounfall. Timo bereitet uns sehr viel Freude.
Mittlerweile genießt er die volle Freiheit mittels Katzenklappe.
Anbei einige Fotos.
Wenn auch Ihr eine so schöne Erfolgsgeschichte zu erzählen habt, zögert bitte nicht uns eure Erfahrungen und Fotos unter refugium@tierschutzhaus.com zu schicken.