Tierfriedhof Logo


Hilf uns helfen!


Abonnieren

Unsere Nachrichten können sie jetzt auch per RSS abonnieren!

Schlagwortwolke


Kontakt

Der Landestierschutzverein Kärnten
Judendorfer Straße 46
9020 Klagenfurt
0463 / 43 5 41-0
FAX: DW 24
refugium@tierschutzhaus.com


Öffnungszeiten

Montag - Freitag: 11 - 17 Uhr
Samstag: 10 - 12 Uhr


Spenden für Tiere in Not


per Überweisung

Kontonummer: 400 999 1
Hypo Group Alpe Adria
BLZ 52000


Spendeneuro


Mitgliedschaft

Werden Sie Mitglied oder übernehmen Sie eine Patenschaft für einen der vielen Vierbeiner!


Spendengütesiegel

Gütesiegel

Nach Wirtschaftsprüfung wurde dem Landestierschutzverein Kärnten das Österreichische Spendengütesiegel verliehen.

 
← Ältere Beiträge Neuere Beiträge →
Ihre Ergebnisse werden gefiltert (Dr Zuzzi-Krebitz | Presse). Deaktivieren?

Hunde müssen gechipt sein!

Sonntag, 2. August 2009

Presse Mikrochip Dr Zuzzi-Krebitz

Nach Paragraph 24a Tierschutzgesetz sind alle Hundehalter verpflichtet, ihren Hund von einem Tierarzt mit einem Mikrochip kennzeichnen zu lassen und in einer vom Bundesministerium für Gesundheit zur Verfügung gestellten Datenbank zu registrieren.

Diese Verpflichtung wurde bereits mit 30. Juni 2008 wirksam und betrifft alle Hunde, die auf österreichischem Staatsgebiet gehalten werden.

Hunde die nach dem 30.6.2008 geboren wurden, müssen vor der ersten Weitergabe, spätestens aber im Alter von 3 Monaten, gechippt werden. Für ältere, bisher noch nicht gechippte Hunde, gibt es eine Übergangsfrist bis 31.12.2009.

Die Implantation des Mikrochips darf ausschließlich durch einen Tierarzt vorgenommen werden. Die dann erforderliche Dateneingabe kann durch den Tierarzt, durch die Bezirksverwaltungsbehörde oder den Tierhalter selbst vorgenommen werden. Der Tierbesitzer erhält eine Registriernummer, die sorgfältig aufbewahrt werden muss, sie ist der Nachweis für die vorgenommene Registrierung.

Leider kommt es immer wieder vor, dass Tiere gechippt, aber nicht registriert sind, dadurch können sie aber nicht ihrem Besitzer zugeordnet werden. Bitte also unbedingt auf die Registrierungsbestätigung achten!

Mithilfe des Chips und eines Lesegerätes kann die weltweit nur einmal vergebene 15-stellige Identifikationsnummer abgelesen und so ein Ausreißer in minutenschnelle seinem Besitzer zugeordnet werden. Die durch das Chippen gewährleistete eindeutige, fälschungssichere Kennzeichnung von Hunden und Katzen ist auch für Urlaubsreisen mit dem Tier in andere Länder erforderlich!

Die Implantation des Chips ist für das Tier weder schädlich noch schmerzhaft. Mittels Injektionskanüle wird der etwa reiskorngroße Mikrochip im linken Halsbereich unter die Haut appliziert.

Bitte beachten: bis spätestens 31.12.2009 muss jeder in Österreich lebende Hund mittels Mikrochip gekennzeichnet und registriert sein.

Dr. Marina Zuzzi-Krebitz
Tierschutzombudsfrau Land Kärnten
Quelle: Klagenfurt Zeitung

Woher kommt das Martiniganserl?

Dienstag, 11. November 2008

Presse Dr Zuzzi-Krebitz

Spielt denn das eine Rolle, woher das Ganserl kommt? Hauptsache es ist gut zubereitet! Wird so mancher, der rund um den 11. November, dem Fest des Heiligen Martins, traditionsgemäß auf sein Martiniganserl nicht verzichten möchte, fragen.

Es spielt sogar eine ganz große Rolle. Mehr als 80 % der rund 400 000 in Österreich jährlich zu Martini und Weihnachten verspeisten Gänse stammen aus dem Ausland und waren Zeit ihres Lebens nicht durch gute Tierschutzgesetze geschützt, Eingepfercht auf engstem Raum ohne jeglichen Auslauf, manchmal sogar in Einzelhaltung in winzigen Drahtgitterkäfigen, müssen die Tiere dahinvegetieren und werden innerhalb kürzester Zeit auf das erwünschte Schlachtgewicht gemästet.

Manchem dieser Tiere bleibt es nicht einmal erspart ein oder mehrmals, je nach Lebensdauer, bei lebendigem Leib gerupft zu werden, Die so begehrten weichen Daunenfedern wachsen ja immer wieder nach und so werden die Gänse für die Daunengewinnung beim so genannten Pusztarupf in Ungarn in der Zeit von Februar bis Oktober bis zu viermal gerupft.

Gleichzeitig werden die Tiere auch gemästet um die Gänse doppelt nutzen zu können. Da es sich beim Rupfen um Akkordarbeit handelt, wird aus Zeitgründen, sowohl beim Fangen als auch beim Rupfen, äußerst brutal und rücksichtslos vorgegangen. Gebrochene Beine und Flügel sind ebenso die Folge wie Haut- und Fleischwunden. Aber auch die nicht verletzten Tiere sind nach dieser schmerzhaften Prozedur schwer geschockt.

Doch nicht nur das Fleisch dieser geschundenen Tiere kommt in Österreich zum Verkauf, auch das Fleisch jener Gänse die zur tierquälerischen Stopflebererzeugung herangezogen wurde. In Österreich selbst ist jedoch sowohl das Stopfen der Gänse, als auch der Lebendrupf verboten, weiters ist regelmäßiger Weidegang unbedingt vorgeschrieben.

Daher ist es einmal mehr unumgänglich sich aus Tierschutzgründen ausschließlich für heimische Produkte zu entscheiden. Wenn Martiniganserl, dann bitte eines, das sein Leben auf grünen Wiesen in Freiheit verbracht hat ohne geschunden worden zu sein.

Dr. Marina Zuzzi-Krebitz
Tierschutzombudsfrau des Landes Kärnten

Quelle: Zeit für Kärnten

Kärntnerin des Tages

Montag, 8. Oktober 2007

Presse Dr Zuzzi-Krebitz

Frau Zuzzi-Krebits mit einem Hund und einer Katze
Foto: Werner Koscher

Kämpferin für Tiere in Not

Marina Zuzzi-Krebitz ist Kärntens einzige Fachtierärztin für Tierschutz und Tierhaltung. Sie setzt sich seit Jahrzehnten für den Tierschutz ein.

ULRIKE GREINER

Marina Zuzzi-Krebitz ist erblich vorbelastet. Ihr Vater Siegfried Krebitz war einer der bekanntesten Tierärzte Kärntens und bis zu seinem Tod 1999 Präsident des Landestierschutzvereines. Tochter Marina ist in seine Fußstapfen getreten. "Papa hat uns Kinder oft zu Bauern mitgenommen, wenn er Tiere behandelt hat. Immer wollte ich Tierärztin werden", erzählt die 52-jährige Klagenfurterin.

Ganz klar, dass die Älteste von vier Mädchen Veterinärmedizin studierte und es später durch Weiterbildung zu Kärntens einziger Fachtierärztin für Tierschutz und Tierhaltung brachte. Das war auch die Voraussetzung für ihre Bestellung zur Tierschutzombudsfrau. Seit Jahrzehnten setzt sie sich für Tiere in Not ein und erkämpfte mit Mut und Hartnäckigkeit den Neubau des Klagenfurter Tierheimes.

Tiere spielen auch im Privatleben von Zuzzi-Krebitz eine Rolle. Sieben Hunde gibt es daheim, bei Samtpfoten kann sie grau-getigerten Katern nicht widerstehen. Den größten Stellenwert besitzt allerdings die Familie. Sie ist Rückhalt, Sicherheit und Geborgenheit. "Ohne meine Mutter, die bei uns lebt, könnte ich meinen schweren Beruf, den Tierschutz und meine Familie nicht vereinen", beschreibt sie das heute selten gewordene Phänomen einer funktionierenden Großfamilie, in der den zweiten ruhenden Pol ihr Gatte bildet, mit dem sie bald 25 Jahre verheiratet ist.

Trotz des manchmal aufreibenden Engagements für Tiere ist Zuzzi-Krebitz auch mit "Leib und Seele" Mutter. Sohn Alexander ist heute 23. "Antonio wäre 18. Er ist mit 18 Monaten an Gehirnhautentzündung gestorben", erinnert sie sich an dunkle Stunden. Nach dem Tod des Kindes setzte sie sich dafür ein, dass der Impfstoff gegen diese Krankheit um drei Jahre früher in Österreich eingeführt wurde als vorgesehen. Anna ist heute 15. Am 24. Dezember werden Johannes und Laura 13 Jahre alt. "Die Marina hat einen Meter Kinder bekommen", jubelte damals ein Verwandter bei der Geburt der Zwillinge. Jedes Baby war exakt 50 Zentimeter groß.

Quelle: Kleine Zeitung, 08.10.2007
← Ältere Beiträge Neuere Beiträge →