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Kontakt

Der Landestierschutzverein Kärnten
Judendorfer Straße 46
9020 Klagenfurt
0463 / 43 5 41-0
FAX: DW 24
refugium@tierschutzhaus.com

Öffnungszeiten

Montag - Freitag: 11 - 17 Uhr
Samstag: 10 - 12 Uhr

Spenden für Tiere in Not

Werden Sie Mitglied oder übernehmen Sie eine Patenschaft für einen der vielen Vierbeiner!

per Überweisung

Kontonummer: 400 999 1
Hypo Group Alpe Adria
BLZ 52000

per SMS

unter der kostenfreien Nummer 0800 100 220
Kennwort: TIERNOT

Spendengütesiegel

Gütesiegel

Nach Wirtschaftsprüfung wurde dem Landestierschutzverein Kärnten das Österreichische Spendengütesiegel verliehen.

 

Am Montag um 11.00 Uhr erfolgt mit dem offiziellen Spatenstich der Baustart für das neue Tierschutzkompetenzzentrum in Klagenfurt. Seit 2003 sorgen Streit und politische Scharmützel für Verzögerungen.

Anrainer legten Protest ein

Bau- und Rodungsarbeiten begannen schon in den letzten Wochen, am Montag erfolgt der offizielle Spatenstich.

Seit Jahren sorgen die unwürdigen und desolaten Zustände im Landestierschutzhaus für Diskussionen. Trotzdem dauerte es sieben Jahre vom Beschluss für den Neubau bis zum Baubeginn des neuen Hauses.

Trotz Willensbekundungen aller politischen Parteien wurde man sich nicht einig. Zuletzt hatten Anrainerforderungen den Baustart um ein weiteres halbes Jahr verzögert. Der Baubescheid wurde erst im Februar dieses Jahres erteilt.

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Bis zu Knöcheln im Schmutzwasser

Während dieser Zeit waren nicht nur die Tiere, sondern auch die Pfleger teilweise unhaltbaren hygienischen Zuständen ausgesetzt.

Marina Zuzzi-Krebitz, Tierombudsfrau und Leiterin des Tierschutzhauses: "Der Kanal ist immer wieder verstopft gewesen, ist nicht mehr reparabel. Die Mitarbeiter sind oft bis zu den Knöcheln im Schmutzwasser gestanden. Das Arbeiten war in jeder Beziehung schwierig und nervenaufreibend. Wir haben auch sehr viel Krankenstände. Ich bin nicht nur für die Tiere, sondern auch für die Mitarbeiter froh, dass das bald ein Ende haben wird."

Desolates Tierheim Klagenfurt (Bild: ORF) Desolates Tierheim Klagenfurt (Bild: ORF)

Kredit wird vom Land bedient

Neun Millionen Euro werden in den Neubau investiert. Die Stadt Klagenfurt hat dafür einen Kredit in der Höhe von sechs Millionen Euro aufgenommen, der vom Land Kärnten zurückgezahlt wird. Drei Millionen spendet die Milliardärin Heidi Horten.

Der Betrieb des Tierheimes geht unterdessen ungestört weiter, so Zuzzi-Krebitz: "Das Ganze wird jetzt in zwei Baustufen gebaut, damit der Betrieb weitergehen kann. Wir können alle Tiere, wie gewohnt, aufnehmen."

Der jetzige Hundeauslauf (Bild: ORF) Der jetzige Hundeauslauf (Bild: ORF)

Lärmschutzwand wird eingeplant

Das neue Tierschutzkompetenzzentrum soll ein Ort der Begegnung für Tier und Mensch werden, mit großen Gehegen, Freilaufflächen und einer Quarantänestation. Das Geld für den geplanten Heimtierpark muss allerdings in Lärmschutzwände investiert werden.

In einer ersten Bauphase wird der Hundetrakt ausgebaut, Mitte des nächsten Jahres soll mit der Umsiedlung begonnen werden. Anfang 2012 soll das neue Heim fertig sein.

Quelle: orf.at

Der Landestierschutzverein Kärnten wünscht frohe Ostern

SPATENSTICH. Endlich! Aus dem alten, abgewohnten Tierheim wird ein modernes Tierschutzzentrum.

Tierschutzvereinspräsidentin Dr. Marina Zuzzi-Krebitz, Lhstv. Uwe Scheuch, Vzbgm. Dr. Maria-Luise Mathiaschitz, Bürgermeister Christian Scheider und LIG (Landesimmobilen)-Geschäftsführer Johann Polzer (v. re.) beim Spatenstich. (Foto: Eggenberger)Tierschutzvereinspräsidentin Dr. Marina Zuzzi-Krebitz, Lhstv. Uwe Scheuch, Vzbgm. Dr. Maria-Luise Mathiaschitz, Bürgermeister Christian Scheider und LIG (Landesimmobilen)-Geschäftsführer Johann Polzer (v. re.) beim Spatenstich. (Foto: Eggenberger)

Vor allem von Tierschutzvereinspräsidentin und Tierschutzombudsfrau Dr. Marina Zuzzi-Krebitz heiß ersehnt, gab es Mitte März den Spatenstich. Neun Millionen werden investiert, 3 Millionen Euro spendiert Heidi Horten, 6 Millionen kommen von Stadt und Land.

Die zuständige Referentin Vzbgm. Dr. Maria-Luise Mathiaschitz bezeichnete es als "echten Freudentag" und dankte vor allem Zuzzi-Krebitz, "die seit Jahren unermüdlich für dieses Projekt gelaufen ist“.

Freudentag auch für Bürgermeister Christian Scheider: "Wie man mit den Tieren umgeht, das ist die Visitkarte für Humanitat". Für Scheider muss es das Ziel sein, Menschen klar zu machen, dass man Tiere nicht einfach nehmen und dann abgeben kann. "Im neuen Tierschutzkompetenzzentrum wird viel Aufklärungsarbeit geleistet werden, besonders bei jungen Menschen", so der Bürgermeister.

Geplant sind ja neben der art- gerechten Unterbringung auch Seminarräume, Café und Shop. Große Freude bei den Mitarbeitern, die unter unzumutbaren Zuständen tätig sind – und ganz symbolisch brach beim Spatenstich dann auch die Sonne durch die dunkle Wolkendecke.

Quelle: Klagenfurt Zeitung

Lt. §4 der Tierartenschutzverordnung des Kärntner Naturschutzrechtes ist das Abbrennen von Wiesen vom 15. Februar bis 15. September eines jeden Jahres verboten. Durch die Missachtung dieser Verordnung werden viele nützliche Kleintiere wie Käfer, Spinnen, Wildbienen und Eidechsen vernichtet oder verlieren wertvolles Rückzugsgebiet, die Lebensräume für Säugetiere und Vögel werden nachhaltig zerstört. Besondere Vorsicht ist auch bei den Osterhaufen, die oft bereits im Herbst beim Baumschnitt aufgeschichtet wurden, geboten: Diese Häufen sind ein beliebter Unterschlupf für Kröten, Igel und Vögel. Die Häufen müssen vor dem Abbrennen unbedingt mehrmals umgeschichtet werden.

Das Verbrennen von biogenem Material im Freien ist ganzjährig verboten,
Ausnahmegenehmigungen gibt es nur z.B. für Osterfeuer, dafür muss ein schriftliches Ansuchen an den Magistrat/die Gemeinde gestellt werden

Bericht aus der Klagenfurter Zeitung Nummer 4 / 09. März 2006

Bericht aus der Klagenfurter Zeitung Nummer 3 / 23. Februar 2006