Tierfriedhof Logo


Hilf uns helfen!


Abonnieren

Unsere Nachrichten können sie jetzt auch per RSS abonnieren!

Schlagwortwolke


Kontakt

Der Landestierschutzverein Kärnten
Judendorfer Straße 46
9020 Klagenfurt
0463 / 43 5 41-0
FAX: DW 24
refugium@tierschutzhaus.com


Öffnungszeiten

Montag - Freitag: 11 - 17 Uhr
Samstag: 10 - 12 Uhr


Spenden für Tiere in Not


per Überweisung

Kontonummer: 400 999 1
Hypo Group Alpe Adria
BLZ 52000


Spendeneuro


Mitgliedschaft

Werden Sie Mitglied oder übernehmen Sie eine Patenschaft für einen der vielen Vierbeiner!


Spendengütesiegel

Gütesiegel

Nach Wirtschaftsprüfung wurde dem Landestierschutzverein Kärnten das Österreichische Spendengütesiegel verliehen.

 
Ihre Ergebnisse werden gefiltert (Neubau). Deaktivieren?

Standpunkt - Bürgermeister Christian Scheider

Donnerstag, 23. April 2009

Presse Neubau

Bürgermeister

Liebe Klagenfurterinnen und Klagenfurter! Nach über fünf Jahren politischen Tauziehens ist eines meiner größten Anliegen endlich Realität geworden – der Neubau des Tierschutzhauses. Dieser Tage kam es zu einer Planpräsentation, der erste Spatenstich wird hoffentlich in Kürze folgen. Als jahrzehntelanger Kämpfer für den Tierschutz bin ich überglücklich, dass diese dringend notwendige Institution für kranke, verletzte und ausgesetzte Tiere nun ihre längst fällige Umsetzung findet. Bereits 2003 wurde von mir ein Dringlichkeitsantrag betreffend Neuerrichtung des überfüllten und baufälligen Tierschutzhauses eingebracht, der zusammen mit den Stimmen der SPÖ und der Grünen beschlossen werden konnte. Seit mehr als 20 Jahren ist mir effektiver Tierschutz ein Herzensanliegen. Deshalb habe ich mich auch immer vehement gegen Tierversuche engagiert, die Aktion „Gebt Tieren eine Chance“ mit mehr als 15.000 Unterschriften initiiert und durchgeführt, die Tierpatenschaften angeregt und gefördert. Die Stadt Klagenfurt trägt eine große Verantwortung, denn sie ist gesetzlich verpflichtet, sich um herrenlose und gefundene Tiere zu kümmern. Daher ist es auch notwendig, dass die geeignete Infrastruktur, sprich ein entsprechendes Tierschutzhaus, zur Verfügung steht. Bewusstsein schaffen Parallel zum so dringend notwendigen Bau muss es aber intensive Bewusstseinsbildung und Aufklärungskampagnen geben, damit Tiere nicht einfach abgeschoben werden. Für die Zukunft muss es solche präventiven Maßnahmen in Kindergarten und Schulen geben, damit von klein auf die richtige Einstellung, der richtige Umgang mit Tieren gelernt wird. Ich hoffe, wir können so bei möglichst vielen Tieren das Abschieben ins Tierheim verhindern. Damit allein es ist aber noch nicht getan, im Bereich des Tierschutzes gibt es noch viel zu tun. Tierquälereien, unwürdige Tiertransporte und Tierversuche sind Problemfelder in unserer Gesellschaft, die ebenfalls dringenden Handlungsbedarf haben. Tiere sind treue Partner des Menschen und haben einen respektvollen und angemessenen Umgang verdient. Heuer war es uns möglich, in enger Zusammenarbeit mit dem Landestierschutzhaus, den ersten Tierwandertag abzuhalten. Eine äußerst positiv aufgenommene Veranstaltung, die Menschen, die eine Patenschaft für ein herrenloses Tier übernommen haben, für einen gemeinsamen Ausflug mit ihren Patentieren nutzten. Projekte wie dieses, die im Zeichen des Tierschutzes stehen, können sich meiner persönlichen Unterstützung und der der Stadt Klagenfurt sicher sein.
Herzlich
Ihr Christian Scheider
Bürgermeister

Quelle: Klagenfurt Zeitung Ausgabe Nr. 8 / 23. April 2009

Modernstes Tierheim statt desolater Gstättn

Mittwoch, 22. April 2009

Presse Neubau

Mit dem Bau des Tierschutzkompetenzzentrums Klagenfurt soll eines der modernsten Tierheime entstehen. Spatenstich erfolgt im heurigen Herbst, mit der Fertigstellung des Neun-Millionen-Projekts ist 2011 zu rechnen.

KLAGENFURT. Das Tierheim als Anziehungspunkt für Jung und Alt, als Kompetenzzentrum für Tierschutz und als Ort der Therapie für Menschen mit Beeinträchtigungen. Rund sieben Jahre hat es gedauert, bis die Pläne für den Neubau des "Tierschutzkompetenzzentrums Klagenfurt" unter Dach und Fach sind. Die Betreibergesellschaft ist nun gegründet, die Finanzierung fixiert und die Pläne fertig, sodass im Herbst der Spatenstich für den Neubau in der Judendorferstraße erfolgen kann. LHStv. Uwe Scheuch (BZÖ) und Vzbgm. Maria-Luise Mathiaschitz (SPÖ) präsentierten gestern gemeinsam mit Dr. Marina Zuzzi-Krebitz, Präsidentin des Landestierschutzvereins, die Pläne. Für neun Millionen Euro wird südlich des jetzigen Baus ein Neubau mit 2600 Quadratmeter Gebäudeflächen errichtet, das alte Heim saniert und die Tiere in größeren Boxen und Auslaufflächen untergebracht. Sechs Millionen Euro kommen dafür von der Stadt, die Darlehenszinsen übernimmt das Land, und drei Millionen spendet die Milliardärin Heidi Horten.

Ostansicht Tierschutzhaus
Im neuen Tierschutzkompetenzzentrum wird es auch Kleintierzoo, Cafeteria, Shop und Veranstaltungssaal geben. Die Auslaufflächen für Hunde werden aus Lärmschutzgründen tiefer gelegt.
Quelle: Kärntner Tageszeitung am 22.04.09

Neubau des Klagenfurter Tierheimes für neun Millionen Euro. Milliardärin Heidi Horten spendet drei Millionen. "Rest" zahlt die Stadt. Baubeginn im Herbst.

Das desolate Klagenfurter Tierheim wird erneuert. Insgesamt sollen neun Millionen Euro in den Neubau am Stadtrand von Klagenfurt investiert werden. Der Baubeginn ist für den Herbst dieses Jahres geplant, die endgültige Fertigstellung soll 2011 erfolgen. Das Projekt, das am Dienstag von LHStv. Uwe Scheuch (BZÖ) und der Klagenfurter Vizebürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz (SPÖ) präsentiert wurde, war jahrelang in Diskussion.

Millionen-Spende. Sechs Millionen ist der Stadt das neue Heim für herrenlose Vierbeiner wert, das Land berappt ab 2011 die Zinsen für das Darlehen in der Höhe von 400.000 Euro jährlich, 15 Jahre lang. Im Endeffekt hat aber erst eine Spende der am Wörthersee lebenden Milliardärin Heidi Horten das Projekt ermöglicht. Horten spendiert immerhin drei Millionen Euro.

Mehr Auslauf und Veranstaltungssaal. Mit dem Geld wird ein Neubau mit gut 2600 Quadratmeter Geschossfläche errichtet, das alte Gebäude wird saniert, die Tiere sollen größere Boxen und mehr Auslaufflächen erhalten. Ein Veranstaltungssaal ist ebenso geplant wie eine Cafeteria und ein Shop. Dadurch soll Geld in die Kasse kommen. Das Tierheim wird maximal 180 Hunden und 220 Katzen beherbergen können, dazu wird es Räumlichkeiten für Kleintiere und eine Quarantänestation für Tierseuchen geben.

Großzügige Gehege, weitläufige Freilaufflächen, Quarantänestationen und Seminarräume: Auf 3000 Quadratmetern wird in Klagenfurt bis 2011 ein Tierschutz-Kompetenzzentrum nach dem neuesten Stand der Technik errichtet. Am Dienstag haben Vertreter die Pläne zu dem neun Millionen Euro teuren Tierheim präsentiert. Es soll ein Ort der Begegnung werden.

Ostansicht Tierschutzhaus
Moderne Zufluchtsstätte für ausgesetzte ungewollte Vierbeiner

"Es ist die Gesellschaft, die die Notwendigkeit eines Tierheimes verursacht"

Zitat: Marina Zuzzi-Krebitz, Tierschützerin

Die unwürdigen Bedingungen im Tierschutzheim sorgen schon seit Jahren für Diskussionen. Jetzt haben sich Landes- und Stadtpolitiker, die Tierschutzobfrau sowie private Geldgeber endlich geeinigt. Im Herbst rollen beim Landestierschutzhaus die Bagger an. "Es wird ein Tierschutzkompetenzzentrum nach dem neuesten Stand der Technik errichtet", erklärt Tierschutzreferent Uwe Scheuch. Die Stadt Klagenfurt nimmt dafür einen Kredit in der Höhe von sechs Millionen Euro auf, von dem das Land jährlich 400.000 Euro zurückzahlt. Drei Millionen Euro steuert die Privatstiftung von Gönnerin Heidi Horten bei. "Die Zinsen für den Kredit bezahlt die Landeshauptstadt", ergänzt Vizebürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz.
Für die Architekten der "ARGE Egger/Krainer" war die Gestaltung des neuen Heimes ob der enormen Ansprüche an den Neun-Millionen-Euro-Bau "kein Planungs-, sondern vielmehr ein Forschungsauftrag". In dem österreichweit wohl einzigartigen Gebäude wird es Quarantäne- und Vorbereitungszonen, einen "Homing"-Bereich, einen Vortragssaal, eine Cafeteria, einen Shop, Besucherzonen, Räumlichkeiten für Klein- und Nutztiere sowie große Parkanlagen geben. "Das Gebäude wird tier-und menschengerecht sein. Es soll ein Ort der Kommunikation werden und als Schnittstelle zwischen Mensch und Tier dienen", so Tierschutzobfrau Marina Zuzzi-Krebitz. Denn die bis zu 185 Hunde und 220 Katzen sollen nicht nur in Gehegen gehalten, sondern auch für Therapien eingesetzt werden; Führungen für Schulkinder und die Einbindung karitativer Einrichtungen sind geplant. Der Betrieb wird über einen Leistungsvertrag mit dem Land finanziert.

Quelle: THOMAS LEITNER / KRONEN ZEITUNG am 22.04.09