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Der Landestierschutzverein Kärnten
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0463 / 43 5 41-0
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Milliardärin spendet 3 Mio(!) für Tiere

Samstag, 30. Mai 2009

Presse Neubau

Nach zwei Jahren Bauzeit sollen ab 2011 ingesamt 180 Hunde, 220 Katzen sowie unzählige Kleintiere ein neues Zuhauses bekommen.

Wer spendet für Tiere?

Nach mehr als fünf Jahre langer Diskussionen steht seit gestern endgültig fest: Klagenfurts Tierschutzhaus am Stadtrand der Landeshauptstadt wird generalsaniert und erhält einen Zubau von nicht weniger als 2.660 m² Fläche. „Die Gesamterrichtungskosten belaufen sich auf etwa neun Millionen Euro. Davon kommen sechs Millionen von der Stadt Klagenfurt und die restlichen drei Millionen spendet Milliardärin Heidi Horten“, verkündete gestern Vormittag Tierschutzreferent Uwe Scheuch (BZÖ) gemeinsam mit Klagenfurts SPÖ-Vize-Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz, Landestierschutzvereins-Präsidentin Marina Zuzzi-Krebitz sowei Horton-Anwalt Hanno Burger-Scheidlin. Baubeginn ist noch in diesem Herbst. "Das Grundkonzept des neuen Komplexes wurde auf Basis aktueller gesetzlicher Standards geplant, die das Tierheim nicht nur auf höchstem Stand halten, sondern auch umweltgerecht machen und für wenig Lärmbelästigung sorgen", verspricht Mathiaschitz.

Auch für Klagenfurts Bürgermeister, Christian Scheider (BZÖ), ist der Bau ein Grund zum Jubel: "Als jahrzehntelanger Kämpfer für den Tierschutz bin ich überglücklich, dass diese dringend notwendige Institution nun ihre längst fällige Umsetzung findet."

Wann wird es eröffnet?

In zwei Jahren soll das neue Tier-Dorado eröffnet werden. Insgesamt 180 Hunde, 220 Katzen sowie ein eigener Bereich für Kleintiere sollen dann Platz im neuen Tierheim finden. Zusätzlich soll auch eine Quarantänestation für Tierseuchen errichtet werden.

Quelle: oe24.at

Lange hat es gedauert, jetzt sind die Diskussionen um das dringend notwendige neue Tierheim beendet, das Projekt geht an den Start.

Land, Stadt, Tierschutzverein, Architekten und Sponsorvertreter präsentierten nun die genauen Planungen der Öffentlichkeit, es folgen die Ausschreibungen, Baubeginn soll spätestens im Herbst sein. Neun Millionen Euro wird das Projekt kosten, sechs Millionen nimmt die Stadt Kredit auf, das Land zahlt die Darlehenszinsen von 400.000 Euro pro Jahr zurück, drei Millionen Euro kommen von der Milliardärin Heidi Horten. Am alten Standort in Nessendorf wird aber nicht nur einfach ein Tierheim neu gebaut, es entsteht ein modernes "Tierschutzkompetenzzentrum". Tiergerechte Unterbringung, bessere Haltungsbedingungen, großzügige Ausläufe auch für die Katzen stehen ganz oben auf der Prioritätenliste. Das neue Gebäude ist so ausgelegt, dass Arbeitsabläufe schneller und effizienter sind (korrosionsbeständige Materialien, große Industriespüler etc.), sodass sich Mitarbeiter mehr mit den Tieren und Besuchern beschäftigen können. Das Tierschutzkompetenzzentrum soll Schnittstelle zwischen Mensch und Tier sein. Mit Heimtierpark, Streichelzoo, Shop und Cafeteria wird es besucherfreundlich gestaltet, mit Seminaren, Schulungen viele Tierschutzaufgaben erfüllen. Eingebunden wird auch der Verein autARK, der beeinträchtigte Menschen betreut. Freude bei Tierschutzvereinspräsidentin Dr. Marina Zuzzi- Krebitz ("Lebensbereicherung für Mensch und Tier"), Vizebürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz ("maßgebende Erfahrungen aus dem In- und Ausland sind integriert worden") und natürlich bei Bürgermeister Christian Scheider, der sich seit Jahren für den Neubau einsetzt und allen herzlich dankt, die so für das Tierheim gekämpft haben.

Daten und Fakten Tierkompetenzzentrum
Aufnahmekapazität für maximal 185 Hunde, 220 Katzen, Räume für Kleintiere, Außenanlagen mit Streichelzoo. Baubeginn Herbst 2009, Fertigstellung 1. Baustufe, Übersiedelung Herbst 2010, Fertigstellung 2. Baustufe und Außenanlagen 3. Quartal 2011.

Das neue Tierschutzkompetenzzentrum (oben) wurde der Öffentlichkeit präsentiert
Das neue Tierschutzkompetenzzentrum (oben) wurde der Öffentlichkeit präsentiert.
Strahlende Marina Zuzzi-Krebitz mit Polit-Prominenz, Architekten, Planern und Gönnern
Im Bild oben Dipl.-Ing. Mike Lange (Landesimmobiliengesellschaft), LHStv. Uwe Scheuch, Vizebürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz, Tierschutzvereinspräsidentin Dr. Marina Zuzzi-Krebitz, Dr. Hubert Huber/Geschäftsführer der Errichter- und Betreibergesellschaft), Architekt Andreas Krainer, Dr. Hanno Burger-Scheidlin (Anwalt von Heidi Horten) und Architekt Egger (von rechts).
Quelle: Klagenfurt Zeitung Ausgabe Nr. 8 / 23. April 2009

Standpunkt - Bürgermeister Christian Scheider

Donnerstag, 23. April 2009

Presse Neubau

Bürgermeister

Liebe Klagenfurterinnen und Klagenfurter! Nach über fünf Jahren politischen Tauziehens ist eines meiner größten Anliegen endlich Realität geworden – der Neubau des Tierschutzhauses. Dieser Tage kam es zu einer Planpräsentation, der erste Spatenstich wird hoffentlich in Kürze folgen. Als jahrzehntelanger Kämpfer für den Tierschutz bin ich überglücklich, dass diese dringend notwendige Institution für kranke, verletzte und ausgesetzte Tiere nun ihre längst fällige Umsetzung findet. Bereits 2003 wurde von mir ein Dringlichkeitsantrag betreffend Neuerrichtung des überfüllten und baufälligen Tierschutzhauses eingebracht, der zusammen mit den Stimmen der SPÖ und der Grünen beschlossen werden konnte. Seit mehr als 20 Jahren ist mir effektiver Tierschutz ein Herzensanliegen. Deshalb habe ich mich auch immer vehement gegen Tierversuche engagiert, die Aktion „Gebt Tieren eine Chance“ mit mehr als 15.000 Unterschriften initiiert und durchgeführt, die Tierpatenschaften angeregt und gefördert. Die Stadt Klagenfurt trägt eine große Verantwortung, denn sie ist gesetzlich verpflichtet, sich um herrenlose und gefundene Tiere zu kümmern. Daher ist es auch notwendig, dass die geeignete Infrastruktur, sprich ein entsprechendes Tierschutzhaus, zur Verfügung steht. Bewusstsein schaffen Parallel zum so dringend notwendigen Bau muss es aber intensive Bewusstseinsbildung und Aufklärungskampagnen geben, damit Tiere nicht einfach abgeschoben werden. Für die Zukunft muss es solche präventiven Maßnahmen in Kindergarten und Schulen geben, damit von klein auf die richtige Einstellung, der richtige Umgang mit Tieren gelernt wird. Ich hoffe, wir können so bei möglichst vielen Tieren das Abschieben ins Tierheim verhindern. Damit allein es ist aber noch nicht getan, im Bereich des Tierschutzes gibt es noch viel zu tun. Tierquälereien, unwürdige Tiertransporte und Tierversuche sind Problemfelder in unserer Gesellschaft, die ebenfalls dringenden Handlungsbedarf haben. Tiere sind treue Partner des Menschen und haben einen respektvollen und angemessenen Umgang verdient. Heuer war es uns möglich, in enger Zusammenarbeit mit dem Landestierschutzhaus, den ersten Tierwandertag abzuhalten. Eine äußerst positiv aufgenommene Veranstaltung, die Menschen, die eine Patenschaft für ein herrenloses Tier übernommen haben, für einen gemeinsamen Ausflug mit ihren Patentieren nutzten. Projekte wie dieses, die im Zeichen des Tierschutzes stehen, können sich meiner persönlichen Unterstützung und der der Stadt Klagenfurt sicher sein.
Herzlich
Ihr Christian Scheider
Bürgermeister

Quelle: Klagenfurt Zeitung Ausgabe Nr. 8 / 23. April 2009

Modernstes Tierheim statt desolater Gstättn

Mittwoch, 22. April 2009

Presse Neubau

Mit dem Bau des Tierschutzkompetenzzentrums Klagenfurt soll eines der modernsten Tierheime entstehen. Spatenstich erfolgt im heurigen Herbst, mit der Fertigstellung des Neun-Millionen-Projekts ist 2011 zu rechnen.

KLAGENFURT. Das Tierheim als Anziehungspunkt für Jung und Alt, als Kompetenzzentrum für Tierschutz und als Ort der Therapie für Menschen mit Beeinträchtigungen. Rund sieben Jahre hat es gedauert, bis die Pläne für den Neubau des "Tierschutzkompetenzzentrums Klagenfurt" unter Dach und Fach sind. Die Betreibergesellschaft ist nun gegründet, die Finanzierung fixiert und die Pläne fertig, sodass im Herbst der Spatenstich für den Neubau in der Judendorferstraße erfolgen kann. LHStv. Uwe Scheuch (BZÖ) und Vzbgm. Maria-Luise Mathiaschitz (SPÖ) präsentierten gestern gemeinsam mit Dr. Marina Zuzzi-Krebitz, Präsidentin des Landestierschutzvereins, die Pläne. Für neun Millionen Euro wird südlich des jetzigen Baus ein Neubau mit 2600 Quadratmeter Gebäudeflächen errichtet, das alte Heim saniert und die Tiere in größeren Boxen und Auslaufflächen untergebracht. Sechs Millionen Euro kommen dafür von der Stadt, die Darlehenszinsen übernimmt das Land, und drei Millionen spendet die Milliardärin Heidi Horten.

Ostansicht Tierschutzhaus
Im neuen Tierschutzkompetenzzentrum wird es auch Kleintierzoo, Cafeteria, Shop und Veranstaltungssaal geben. Die Auslaufflächen für Hunde werden aus Lärmschutzgründen tiefer gelegt.
Quelle: Kärntner Tageszeitung am 22.04.09
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