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Kontakt

Der Landestierschutzverein Kärnten
Judendorfer Straße 46
9020 Klagenfurt
0463 / 43 5 41-0
FAX: DW 24
refugium@tierschutzhaus.com


Öffnungszeiten

Montag - Freitag: 11 - 17 Uhr
Samstag: 10 - 12 Uhr


Spenden für Tiere in Not


per Überweisung

Kontonummer: 400 999 1
Hypo Group Alpe Adria
BLZ 52000


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Spendengütesiegel

Gütesiegel

Nach Wirtschaftsprüfung wurde dem Landestierschutzverein Kärnten das Österreichische Spendengütesiegel verliehen.

 
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Ein in Kärnten noch nie dagewesener Fall von Animal Hoarding sorgte diese Woche für viel Aufsehen. Bei einer koordinierten Aktion zwischen Polizei, BH Völkermarkt und Tierschutzombudsfrau Mag. Ingrid Fischinger konnten am 24.01.2012 mit Hilfe des Tikos über 50 Hunde und eine Katze aus einem Gehöft in der Marktgemeinde Eisenkappel-Vellach gerettet werden. Die Besitzerin hat die Colliemischlinge in einem alten Bauernhaus und mehreren Nebengebäuden, darunter einem Stall, in unwürdigster Weise gehalten. Die verängstigten Tiere, die weder geimpft noch kastriert waren und von Flöhen und Ohrmilben befallen waren, haben sich ungehemmt vermehrt. So waren unter den geretteten Hunden auch 10 Welpen, mehrere Jungtiere und eine trächtige Hündin.

Den fünf Mitarbeitern des Tikos, die mit drei Fahrzeugen angerückt waren, bot sich vor Ort ein grausames Bild: Duzende Hunde mussten in einer zentimeterhohen Schicht ihrer eigenen Exkremente hausen. Der Ammoniakgestank in den Räumlichkeiten nahm einem die Luft zum Atmen. Die im Haus eingeschlossenen Tiere hatten kein Wasser, das Wasser für die Tiere in den Nebengebäuden war eingefroren. Einzig leere Futtersäcke in den Verschlägen, deuteten auf eine Versorgung durch die Besitzerin hin. Außerdem dürften, die Hunde ihren Lebtag nicht aus den Gebäuden geführt worden sein, da sie absolut keine Leinen gewohnt waren und teilweise sehr lange und eingewachsene Krallen hatten, die sich teilweise schon einringelten.

Ein Großteil der Tiere konnte ins Tiko gebracht werden , wo sie noch am selben Abend medizinisch versorgt, geimpft, gechippt und gegen Parasiten behandelt wurden (der Rest wird im Tierheim Garten Eden versorgt). Am 25.01.2012 mussten nochmals fünf Hunde, die von der Frau ausgesetzt worden sind von unserer Tierretung geborgen werden. Die vom Amtstierarzt abgenommenen Tiere werden nun im Tiko bis zur behördlichen Freigabe verwahrt und sollen dann an gute neue Plätze vermittelt werden, auf denen sie das ihnen geschehene Leid schnell wieder vergessen.

Das Tiko war schon länger auf der Suche nach der gewissenlosen Vermehrerin, da über die letzten zwei Jahre immer wieder streunende Hunde im Bezirk Völkermarkt auftauchten, die wie Geschwister aussahen und von unserer Tierrettung geborgen werden mussten.

Die Tiere sind dankbar für ihre Rettung und blühen richtig auf

Nach der Erstversorgung konnten die 40 Hunde, die bei uns im Tiko untergekommen sind ihre fünf Tierinseln beziehen. Unter Tags teilen Sie sich nun einen großen Auslauf mit Hügel, Höhle, Sandkiste und Klettergerüst. Vermutlich zum ersten Mal können die Vierbeiner die Sonne genießen und blühen sichtlich auf. Die Tiere haben schnell Vertrauen zu unseren engagierten Tierpflegern erlangt und zeigen mit ihrem Verhalten Dankbarkeit für ihre neuen Lebensumstände. Ab jetzt geht es Bergauf für das 160-beinige Rudel.

Da uns die Versorgung dieser enormen Menge an Hunden vor eine große finanzielle Belastung stellt, wären wir sehr dankbar für Spenden: Kto.Nr. 400.999.1, BLZ 52000, Hypo-Alpe-Adria Bank

Für immer aktuelle Infos zu diesem Fall besuche unsere Facebookseite www.facebook.com/TikoTiere


Im Wald, im Winter

Dienstag, 17. Januar 2012

Tierquälerei Geschichte

Es war ein kalter Morgen in einem sonst milden Winter. Ich und meine gepunktete Freundin Lola waren gerade munter geworden und warteten nun auf unser Futter. Doch unser Frauerl kam nicht. Sie war wohl noch immer böse auf uns zwei. Dabei wollten wir ja nur die Umgebung erkunden. Wir haben auch gar nichts angestellt. Lola und ich sind ja noch jung und wollen etwas von der Welt um uns kennenlernen. Gerade wo es zur Zeit so interessant ist. Die Zweibeiner haben nämlich ihre Häuser mit lauter schönen Lichtern verziert und sogar Bäume haben sie ins Innere geschafft. Das ist doch seltsam, oder?

Leider aber haben die Zweibeiner, die in der Umgebung des Hauses unseres Frauerls wohnen etwas gegen unseren Drang nach Freiheit und haben deshalb wieder ziemlich mit unserem Frauerl geschrien und sie hat dann mit uns geschrien und eine Tracht Prügel haben wir auch bekommen.

Vielleicht gibt es heute deshalb kein Futter oder sie hat nur verschlafen. ... Oh. Jetzt tut sich was. Draußen ist eines dieser stinkenden Dinger auf vier Rädern vorgefahren und hat direkt vor unserem Tor gehalten. Es läutet. Lola und ich bellen was das Zeug hält. Man weiß ja nie wer da draußen ist und schließlich müssen wir unser Frauerl doch beschützen. Ah, da kommt sie schon die Stiege runter, im Schlafmantel mit zerzausten Haaren. „Seid’s leise ihr Biester“, schreit sie. Das ist aber nicht nett. Dann öffnet sie die Tür und da steht ER. Ein Zweibeiner, der schon öfter bei unserem Frauerl auf Besuch war. Groß, breite Schultern, raue Hände und eine tiefe Stimme, die mich zusammenzucken lässt. Lola und ich wir mögen IHN nicht und, auch wenn wir sonst keine Angsthasen sind, fürchten wir ihn. ER hat uns nämlich als er auf Besuch war schon öfter Tritte unter dem Tisch verpasst. „Servas. Ålso wie besprochen. Nimm die Keiffn mit. I håb g’nug, i wüll se nimma.“ Was? ER soll uns mitnehmen? Nein, bitte nicht. Unser Frauerl holt die Leinen macht sie an unseren Halsbändern fest und zieht uns zwei Widerwilligen zum stinkenden Vierrad raus. Dort hebt ER uns hinten rein und schließt die große Klappe. Unser Frauerl dreht sich um und geht wieder ins Haus. Ich und Lola schauen ihr nach. Es ist das letzte Mal, dass wir sie sehen sollten...

Das stinkende Vierrad setzt sich in Bewegung zuerst langsam und dann immer schneller. Die Bäume und Lichter ziehen an uns vorbei. Mir wird ganz übel und wenn ich etwas im Magen gehabt hätte, hätte ich es wohl nicht dort behalten können. Plötzlich wird es wieder langsamer. Immer mehr Bäume sind um uns zu sehen. Und dann Stopp. Das stinkende Vierrad bleibt stehen. Kein Haus weit und breit und auch kein Zweibeiner. Vielleicht ist ER ja doch nicht so übel und will mit uns beiden im Wald eine Runde spielen oder zumindest mit uns spazieren gehen. Langsam kam Vorfreude in mir auf. Doch dann BOOM. ER reißt die Klappe auf packt Lola am Genick und zerrt sie raus. Ich will ihr zur Hilfe kommen doch dann krieg ich schon die Klappe auf die Nase. Mir wird ganz schwarz vor Augen und Blut tropft auf das semmelblonde Fell auf meinen Pfoten.

Ich kann nicht sehen wo ER Lola hin gezerrt hat, doch ich höre sie winseln. Meine beste Freundin. Meine einzige Freundin. Sie winselt um ihr Leben. Sie schreit in einer Sprache die nur andere Hunde verstehen. „Hilf mir Ronny! Es tut so weh!“ Doch ich kann nichts machen. Ich bin in meinem blechernen Gefängnis und muss zuhören. Zuhören, wie das Winseln immer leiser wird. Zuhören, wie die Schläge immer dumpfer werden. Zuhören, wie sie ein letztes Mal aufjault. Dann unerträgliche Stille, die alsbald von einem schrecklichen Geräusch durchbrochen wird: SEINEM erschöpften Schnaufen, das immer lauter wird als er sich meinem Gefängnis wieder nähert. Ich gerate in Panik. Es gibt kein Entrinnen. Als die Klappe aufgeht versuche ich in einem letzten verzweifelten Versuch mich mit meinen Zähnen zu verteidigen doch es ist hoffnungslos. ER ist zu schnell. Ein dicker Ast an dem noch Blut und Haare von Lola kleben schnellt auf mich nieder. Dann Schwärze.

Mit was haben wir das verdient?

* Diese Erzählung ist eine fiktive Adaption der Ereignisse, die sich rund um Weihnachten in Kärnten abgespielt haben und dazu führten, dass zwei Hundeleichen von unserer Tierrettung in Reigersdorf (Gemeinde Magdalensberg) geborgen werden mussten. Die Ereignisse könnten sich so oder so ähnlich zugetragen haben. Genau wissen das nur die handelnden Personen, die hoffentlich bald ihre angemessene Strafe erhalten werden.


Wie viele andere, waren auch wir vom Tiko – das Tierschutzkompetenzzentrum Kärnten entsetzt, als wir die schrecklichen Bilder der getöteten Tiere auf den Straßen der Ukraine sahen. Deshalb haben wir uns entschlossen eine Unterschriftenaktion zu initiieren, die gegen diesen Tiermord für König Fußball aufruft. Bei der Aktion, die bis Ende letzter Woche lief und über Facebook promoted wurde, konnten wir fast 2.000 Unterschriften von Unterstützern aus Österreich und Deutschland sammeln. Dies ist unserer Meinung nach ein recht deutliches Zeichen dafür, dass die Menschen in Österreich und darüber hinaus einen humanen Umgang mit den Straßentieren in der Ukraine fordern.

Heute wurden die gesammelten Unterschriften zusammen mit einem persönlich an den Ukrainischen Botschafter Herrn Andrii Viktorovytsch Bereznyi adressierten Schreiben (hier) an die österreichische Vertretung der Ukraine versandt.

In dem Schreiben zeigen wir die vernünftige Alternative zum brutalen Tiermord auf - nämlich einfangen, kastrieren und wieder frei lassen. Nur so kann langfristig die Streunerpopulation verringert werden. Außerdem laden wir den Herrn Botschafter ein ins Tiko zu kommen, um zu sehen wie Tierschutz in einem der modernsten Tierheime Europas funktioniert und ihm persönlich über Maßnahmen zum vernünftigen Umgang mit einer Überpopulation an Straßentieren zu informieren.

Sayo der Anhängliche

Montag, 2. Januar 2012

Erfolgsgeschichte

Eine schöne Erfolgsgeschichte hat uns vom ehemaligen Tiko-Hund Sayo erreicht:

Hallo ich bin Sayo,

vielleicht könnt ihr euch an mich noch erinnern. Ich wurde ca. Anfang September "adoptiert" von einer 4-Köpfigen Familie. Am Anfang wollte ich meinem Herrchen nicht näher kommen (Ich habe jetzt noch immer ein bischen Angst vor Männern) doch jetzt sind wir unzertrennlich. Nun ja jetzt sind da noch 3 Frauen im Haus mein Frauchen und die 2 "großen" Kinder (20 & 12 Jahre) Der Magdalena (12 Jahre) bin ich Schritt und Tritt gefolgt vor lauter Freude (hat ihr aber nichts ausgemacht). Katharina (20) ist eigentlich meine Bezugsperson (Sie holte mich immer vom Tierheim ab als ich noch der Patenhund war), wenn sie nach Hause kommt raste ich völlig aus vor lauter Freude.

So jetzt zähle ich meine Hobbys auf : Liebend gerne fahre ich mit dem Auto mit. Im großen Garten habe ich viel Freiraum fürs rennen da gase ich richtig an. Spatzieren gehen ist auch eines meiner Hobbys. Manchmal bin ich aber auch unartig z.B. wenn ich Menschennahrung "klaue".

Bei uns im Haushalt bin ich nicht alleine hier wohnnen nähmlich : 1 Kater (Romeo) 2 Mongolische Wüstenrennmäuse (Silia & Marilyn) und 2 Schildkröten (Kasjupea & Amerigo). Wenn man mich richtig kennt bin ich seeeehr verschmust und ich würde meine Familie niiiie im stich lassen ich beschütze sie vor allem und jedem (Hört man in der Nacht). Und ich weiß,dass meine Familie mich auch niiie im stich lassen würde.

Soo jetzt aber genug geschrieben ganz liebe Grüße von Sayo und Familie ;)

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