Kontakt
Der Landestierschutzverein KärntenJudendorfer Straße 46
9020 Klagenfurt
0463 / 43 5 41-0
FAX: DW 24
refugium@tierschutzhaus.com
Öffnungszeiten
Montag - Freitag: 11 - 17 UhrSamstag: 10 - 12 Uhr
Spenden für Tiere in Not
per Überweisung
Kontonummer: 400 999 1Hypo Group Alpe Adria
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Spendengütesiegel
Nach Wirtschaftsprüfung wurde dem Landestierschutzverein Kärnten das Österreichische Spendengütesiegel verliehen.
14 Katzen aus Messiewohnung gerettet
Freitag, 18. November 2011
Von der Amtsärztin wurde die Tierrettung des Tiko verständigt, da eine alte Dame in unhaltbaren hygienischen Zuständen hauste. Die Pensionisten teilte sich ihr Haus im Bezirk Feldkirchen mit unzähligen Katzen. Als die Mitarbeiter des Tikos vor Ort eintrafen bot sich ihnen ein Bild des Grauens: Zentimeterdicke Kotrückstände waren im gesamten unteren Wohnbereich verteilt. Außerdem verwesten dort mehrere verendete Tiere. Die herzkranke Dame zeigte sich sehr beschämt über den „Schmutz den die Katzen gemacht haben“ und lies mehrere Katzen über die Balkontür ins Freie entkommen. Den Tiko-Mitarbeitern gelang es dennoch 14 der völlig verstörten Katzen mit dem Kescher einzufangen. Die alte Dame hatte vor dem Tod ihres Mannes die von den Katzen bewohnten Zimmer an Gäste vermietet. Nach ihrem Verlust dürfte sie versucht haben die zurückgebliebene Leere durch immer mehr Katzen, die sie bei sich aufnahm, zu füllen. Doch der Zustand der Wohnung und vor allem der Katzen zeigt deutlich , dass der damit verbundene Aufwand der Dame über den Kopf gewachsen sein dürfte.

Dieses Bild bot sich den Mitarbeitern der Tiko-Tierrettung
Die geretteten Tiere wurden im Tiko erstversorgt, untersucht und geimpft. Einige der Tiere sind stark vernachlässigt, abgemagert und auch ernsthaft krank und benötigen deshalb intensive Pflege. Leider ist dies kein Einzelfall. Allein gestern mussten an einem Tag 21 Katzen im Tiko aufgenommen werden. Oft sind soziale Probleme oder psychische Erkrankungen der Grund warum die Tiere im Tierschutzkompetenzzentrum landen. „Das Tiko übernimmt in diesen Fällen gesellschaftliche Verantwortung und sorgt für die betroffenen Tiere. Doch muss auch klar sein, dass Mindestpensionisten oder Sozialhilfeempfänger nicht für die Unterbringung der Tiere aufkommen können. Deshalb ist die Behörde gefragt ihrem gesetzlichen Auftrag zur Versorgung solcher Tiere auch ausreichend finanziell nachzukommen“, sagt Vereinspräsidentin Marina Zuzzi-Krebitz.


Nun sind die verängstigten Katzen in der Quarantänestation des Tikos



