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Der Landestierschutzverein Kärnten
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Samstag: 10 - 12 Uhr

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Nach Wirtschaftsprüfung wurde dem Landestierschutzverein Kärnten das Österreichische Spendengütesiegel verliehen.

 

Heimtierinfos

Der erste Schritt zum eigenen Haustier ist die Wahl des richtigen Tieres. Finden Sie hier Informationen über die Biologie ud die Bedürfnisse von Heimtieren.

Degus ↑ zum Menü

Biologie

Die aus Südamerika stammenden Degus - man nennt sie auch „Trugratten“ – sind Verwandte des Meerschweinchens und der Chinchillas. Das Heimatland dieser Nager ist Chile, wo sie in Sippen in ihren Wohnhöhlen zusammen leben.

Aber auch im mehr oder weniger offenem Gelände und in dichtem Buschwerk trifft man die kleinen graubraunen Tiere an. Ähnlich wie ihre Verwandten, die Meerschweinchen, und anders als die Chinchillas, sind Degus tag- und dämmerungsaktiv.

Während ihrer Aktivitätsphasen sind sie extrem lauf- und nagefreudig. In ihrer natürlichen Heimat ernähren die Tiere sich hauptsächlich von Gräsern, Rinden und Wurzeln.

Degus werden etwa 200 g schwer und bis zu 15 cm lang (zzgl. Schwanz). Sie erreichen ein Lebensalter von etwa 4 Jahren und werden mit 7 bis 12 Wochen geschlechtsreif.

Bei Degus beträgt die Tragzeit etwa 3 Monate. Die durchschnittlich 3 bis 5 Jungtiere (auch 10 Jungtiere pro Wurf sind möglich!) werden von der Mutter ca. 4 Wochen gesäugt. Es sind bis zu 4 Würfe pro Jahr möglich.

Unterbringung

Degus sind extrem aktive Nagetiere, sie sind Kletterkünstler, sie rennen und graben.

Eine geeignete Degu-Behausung muss diesem Bedürfnis nach Bewegung auf jeden Fall nachkommen, d.h. es empfiehlt sich auf ein Käfig oder eine Voliere, wie sie in Höhe und Breite auch für Chinchillas geeignet wäre. Die Größe eines Käfigs für 2 Tiere sollte daher eine Größe von 100 cm x 50 cm x 100 cm (B x T x H) niemals unterschreiten. Da Degus extrem nagefreudig sind, sollte der Käfig keinerlei Plastikteile oder Wannen besitzen, sie wären in kürzester Zeit zerstört.

Zur Einrichtung des Degu-Käfigs gehören verschiedene Ebenen und Brettchen, Korkröhren, dicke Kletteräste, eine oder mehrere Schlafhöhlen, ein Sandbad mit Spezialsand, Heuraufe, Futtertrog und Tränke. Eine tiefe Schicht Bodengrund ist notwendig, damit die Tiere ausgiebig graben können.

Pflege

Degus sollten nur unter Aufsicht Freilauf innerhalb der Wohnung bekommen, da sie extrem nagefreudig sind (Holzmöbel, Pflanzen, Kabel).

Degus leben gesellig in Familienverbänden; Einzelhaltung ist demnach nicht tiergerecht. Es können 2 oder mehrere Weibchen oder 2 Männchen zusammen gehalten werden; bei gemischten Gruppen sollte die Weibchenzahl unbedingt die der Männchen übersteigen; außerdem sollten in diesem Fall die Männchen kastriert werden, um ungewollten Nachwuchs zu verhindern.

Die Vergesellschaftung fremder Tiere ist oft nicht ganz einfach, aber durchaus möglich.

Weitere Tierschutzaspekte

Der Schwanz der Degus ist extrem empfindlich. Die Tiere sollten daher niemals am Schwanz fixiert werden, da er im Extremfall reißen kann!

Erhalten Degus zu wenig Rauhfutter (Heu) und Nagematerial, neigen sie zu Fellfressen und überlangem Zahnwachstum.

Aufgrund der Neigung zu Diabetes (Zuckerkrankheit), welche sich zunächst durch Trübung der Augenlinsen, vermehrter Wasseraufnahme und vermehrtem Urinabsatz äußert, ist auf eine zucker– und fettarme Ernährung unbedingt zu achten.

Degus werden schnell zahm und anhänglich, lassen sich streicheln und nehmen Leckerbissen aus der Hand. Allerdings sind wie keine Kuscheltiere, da sie sich nicht gerne festhalten lassen.

Daher sind sie nur für ältere Kinder und Erwachsene gut geeignet!

Ernährung

Das Grundfutter der Degus ist sauberes und aromatisches Heu. Dazu reicht man Chinchilla- oder Meerschweinchen- Pellets, wie sie im Handel erhältlich sind.

Auch gibt es spezielle Degu-Pellets, sie sind aber oft schwer zu bekommen und nicht zwingend notwendig.

Geeignetes Grünfutter setzt sich zusammen aus Salaten und Gemüse wie Eisbergsalat, Gurke, Paprika, Chicoree, Karotte, etc.

Leckereien wie hartes Brot, Hagebutten, Kolbenhirse oder Erdnüsse dürfen ab und zugereicht werden.

Aufgrund ihrer Anfälligkeit für Diabetes sollte auf die Gabe von süßem Obst verzichtet werden; das Gleiche gilt für die sehr energiereichen Knabberstangen, Drops, etc..

Frische Zweige mit Blattwerk von ungespritzten Obstbäumen, Weide oder Haselnuß zum Benagen sowie getrocknete Kräuter sind eine willkommene Abwechslung. Trinkwasser benötigen Degus täglich frisch.

Quelle: tierschutz-tvt.de

Hund ↑ zum Menü

Leider NOCH keine Informationen vorhanden.

Kaninchen ↑ zum Menü

Biologie

Das Kaninchen ist ein dämmerungs- bis tagaktives Fluchttier, das in der Wildform gesellig in Erdhöhlen lebt.

Das Kaninchen ist eintypischer Pflanzenfresser mit entsprechend auf die Verwertung von Rohfaser ausgerichtetem Darmtrakt.

Es stammt ursprünglich aus Südwesteuropa. Auch beim Zwergkaninchen als Heimtier ist noch der für das Fluchttier typische große Bewegungsdrang vorhanden.

Typisch sind das explosionsartige Durchstarten und Hakenschlagen bei der Flucht. Kaninchen werden mit 4 bis 5 Monaten geschlechtsreif. Die Tragzeit beträgt ca. 30 Tage.

Die Jungen werden blind und unbehaart geboren, die Augen öffnen sich ca. mit 10 Tagen. Kaninchen werden 8 bis 12 Jahre alt.

Unterbringung

Innenhaltung

Die Käfiggröße sollte für die als Heimtier gehaltenenen kleinen Rassen mindestens 150 cm x 60 cm x 50 cm (B x T x H) betragen.

Als Einstreu dienen saugfähige Materialien wie Hobelspäne, Stroh- oder Hanfpellets; ungeeignet ist Katzenstreu.

Eine Schlafhöhle und eine erhöhte Liegefläche (z.B. in Form eines Häuschens mit Flachdach), eine Tränkeflasche und ein schwerer Futternapf müssen vorhanden sein.

Eine Heuraufe muß abgedeckt sein. Kaninchen springen aus Schreck oder Übermut in die Raufe und können sich nur schwer wieder befreien (Verletzungsgefahr).

Außenhaltung

Kaninchen können das ganze Jahr über im Freien gehalten werden. Vorraussetzung hierfür ist ein Gehege von mindestens 2 bis 3 Quadratmetern Grundfläche, zzgl. einer wetterfesten und isolierten (frostfreien) Schutzhütte, die die Tiere jederzeit selbständig aufsuchen, bzw. verlassen können. Das Gehege muss gegen Entweichen (Ausbuddeln) und gegen Eindringlinge (Füchse, Marder) durch in den Boden eingelassenes Drahtgeflecht gesichert sein. Das Gehege soll gleichermassen Schutz vor Hitze, Kälte und Nässe bieten. Es kann mit Baumwurzeln, Baumscheiben, Unterschlüpfen, Zweigen, Röhren, etc. strukturiert werden. Herkömmliche Kaninchenställe eignen sich nicht zur dauerhaften Außenhaltung der Tiere, da sie zu klein sind und zu wenig Witterungsschutz bieten.

Pflege

In der Wohnung sollte das Kaninchen täglich Freilauf bekommen, um seinen Bewegungsdrang ausleben zu können, allerdings unter Aufsicht. Laufleinen und Geschirre sind hierzu ungeeignet, denn sie bergen Verletzungsgefahren und beeinträchtigen das arteigene Bewegungs – und Erkundungsverhalten.

Kaninchen nagen nicht nur Holzteile an, sondern beispielsweise auch Stromkabel (Gefahr für Tier und Mensch).

Im Sommer kann ein transportables Gatter dem Kaninchen Freilauf und Grünfutteraufnahme im Garten ermöglichen. Die Grünfläche darf nicht frisch gedüngt oder mit Unkrautvernichtungsmitteln behandelt sein, sonst treten Vergiftungserscheinungen auf.

Wichtig ist eine Abdeckung zum Schutz gegen Greifvögel, Füchse und freilaufende Haustiere wie Hund und Katze. Es muß eine Rückzugs- und Tränkemöglichkeit angeboten werden.

Kaninchen sind hitzeempfindlich, deshalb muß mindestens die Hälfte der Fläche im Schatten liegen; bei Albinos (lichtempfindliche Augen !) die gesamteFläche.

Kaninchen sollten von Anfang an paarweise oder in Gruppen gehalten werden (Böcke müssen dazu kastriert werden), um Verhaltensstörungen wie Aggressivität oder Zwangsbewegungen zu vermeiden. Nach längerer Einzelhaltung ist eine nachträgliche Vergesellschaftung oft schwierig, aber meist nicht unmöglich. Am besten werden Wurfgeschwister zusammen gehalten.

Eine Vergesellschaftung von Kaninchen und Meerschweinchen ist aufgrund des unterschiedlichen Verhaltens nicht anzuraten, ein Meerschweinchen kann den arteigenen Partner nie ersetzen!

Zwergkaninchen kann man durch festen Griff in die Genickfalte (nie an den Ohren) hochheben, dabei muß mit der anderen Hand die Beckenpartie unterstützt werden. Um plötzliche Fluchtversuche zu verhindern, muß man sie zusätzlich an den Oberkörper herandrücken. Beim Hochheben der Tiere kann es abrupt zu heftigen Abwehrbewegungen kommen, wenn die Kaninchen in Panik geraten. Die Tiere treten dann kräftig mit den Hinterläufen um sich. Sie beruhigen sich jedoch recht schnell, wenn sie wieder abgesetzt werden.

Weitere Tierschutzaspekte

Zwergkaninchen werden auf möglichst niedliches Aussehen mit dem typischen runden kurzen Kopf gezüchtet. Das kann Zahnfehlstellungen zur Folge haben. Solche Tiere sollten von der Zucht ausgeschlossen werden.

Es gibt verschiedene gefährliche und tödlich verlaufende Erkrankungen beim Kaninchen, wie z.B. RHD (Hämorrhagische Kaninchenseuche), Myxomatose und Kaninchenschnupfen (Pasteurellose), für die Impfstoffe zur Verfügung stehen. Alle Kaninchen sollten unabhängig von der Haltungsform geimpft werden.

Tiere, die im Sommer über längere Zeit im Außengehege bleiben, dürfen nicht sich selbst überlassen bleiben, da sonst Krankheitsanzeichen übersehen werden. Haarkleid und Afterregion sollten täglich auf Fliegenmaden überprüft werden. An warmen Tagen legen Fliegen ihre Eier bevorzugt in dieser Region ab. Die sich entwickelnden Maden können weiträumig in die Haut einwandern und letztendlich das Einschläfern des Tieres notwendig machen.

Ernährung

Zur notwendigen Rohfaseraufnahme muß immer Heu zur Verfügung stehen, dazu kann getreidefreies Fertigfutter (Pellets) in einer Menge von einem Eßlöffel pro Tier und Tag gegeben werden. Ergänzt wird das Grundfutter durch mäßiges Angebot an Grünfutter (ab der 10. Lebenswoche).

Um die zeitlebens wachsenden Nagezähne abzunutzen und zur Beschäftigung, sollten Äste von Obstbäumen, Weide oder Haselnuß angeboten werden.

Trinkwasser muß ständig in ausreichender Menge und Qualität zur Verfügung stehen. Kotfressen ist beim Kaninchen keine Verhaltensstörung, sondern dient der Aufnahme von B-Vitaminen. Fütterungsfehler (z.B. angegorenes nasses Gras, zucker und stärkehaltige Nahrungsmittel, Kohlblätter, abrupter Futterwechsel) führen zu manchmal tödlich verlaufenden Störungen des empfindlichen Darmtraktes, ein Symptom ist die sogenannte Trommelsucht (Aufblähung des Magens und von Darmabschnitten).

Quelle: tierschutz-tvt.de

Ratte ↑ zum Menü

Biologie

Die im Zoofachhandel angebotene Farbratte ist ein Abkömmling von Laborratten und hat mit ihrer Stammform, der wildlebenden Wanderratte, nicht mehr viel gemein.

Farbratten leben in Sozialverbänden mit deutlicher Rangordnung. Es sind intelligente, neugierige Nager, die sehr schnell ein enges Verhältnis zu ihrem Menschen entwickeln und ihn am Geruch und Stimme wiedererkennen.

Als Heimtiere gehaltene Ratten schlafen auch am Tag nur stundenweise und sind sehr bewegungsfreudig.

Sie haben eine Lebenserwartung von 2-4 Jahren, werden im Alter von 4 bis 6 Wochen geschlechtsreif, und die Weibchen können 5-6 Würfe pro Jahr mit bis zu 10- 15 Jungtieren aufziehen.

Unterbringung

Rattenheime sind für die tiergerechte Haltung so groß zu bemessen, daß sie dem großen Bewegungs- und Erkundungsdrang der Tiere gerecht werden. Entweder sollen die Rattenheime 100 x 50 x 80 cm (L x B x H) cm groß oder als Turmbau 60 x 50 x 100 cm in mehreren Etagen bemessen sein.

Zur Mindestausstattung gehören Nippeltränke, schwerer Futternapf, Schlafhäuschen, Kletteräste, Leitern, Seile, Hängematten und Liegebretter in verschiedenen Ebenen. Außerdem sind Holz und Pappröhren als Versteck zu empfehlen. Laufräder dagegen eignen sich wegen der Verletzungsgefahr für die langen Schwänze nicht.

Als Einstreu sind Hobelspäne, Heu oder Stroh geeignet. Zur Bereicherung des Käfigalltags gibt man den Tieren wöchentlich frisches Nagematerial.

Pflege

Die sozialen Ratten sollten viel Zuwendung durch ihren Menschen erhalten. Deshalb sollten pro Tag ca. 2 Stunden für Beschäftigung und Spiel aufgewendet werden. Ein kontrollierter Freilauf ist wegen des ausgeprägten Erkundungsverhaltens für Ratten notwendig, wobei die Ausschaltung der Gefahrenquellen wie Stromkabel, offenes Fenster, Giftpflanzen usw. zu beachten ist.

Gefüttert wird täglich ein- oder zweimal, immer zur gleichen Zeit. Die Nippeltränke muß ebenfalls täglich mit frischem Wasser gefüllt werden. Wegen des starken Eigengeruchs sollte das Rattenheim jede Woche gründlich gereinigt und die Einstreu gewechselt werden.

Das Rattenheim soll seinen Platz an einem ruhigen, zugfreien und nicht zu hellem Ort bekommen, am besten in Tischhöhe so, daß andere Haustiere die Ratten nicht beunruhigen können.

Um eine artgerechte Haltung zu gewährleisten, sollten Ratten in gleichgeschlechtlichen Gruppen gehalten werden. Auch Rattenpaare können gepflegt werden, wobei aber zu bedenken ist, daß Ratten eine hohe Vermehrungsrate haben (Kastration der männlichen Tiere).

Zum Herausheben der Ratten greift man mit einer Hand sanft um den Brustkorb und stützt mit der anderen Hand das Hinterteil ab. Auf keinen Fall dürfen Ratten am Schwanz angehoben werden, da dieser leicht verletzt werden kann.

Weitere Tierschutzaspekte

Ratten sollten von Kindern unter 10 Jahren nur unter Aufsicht von Erwachsenen gepflegt werden.

Zum Beschäftigen und Spielen eignen sich Ratten durch ihre Geselligkeit und hohe Intelligenz sehr gut, verlangen aber im Umgang mit ihnen ein Feingefühl, das bei kleinen Kindern im allgemeinen noch nicht genügend ausgebildet ist.

Ratten sind sehr anfällig für Erkältungskrankheiten, deshalb dürfen sie nie Zugluft ausgesetzt sein.

Außerdem bilden sie erblich bedingt oft Tumore aus, die je nach Organbefall die Tiere sehr belasten können.

Ernährung

Ratten ernähren sich, wie ihre wildlebenden Verwandten, vorwiegend von pflanzlicher, aber auch tierischer Nahrung.

Sie sind sehr wählerisch im Aussuchen ihrer Lieblingsspeise. Getreidemischungen, Gemüseflocken, harte Nudeln, Sonnen-blumenkerne, aber auch frisches Obst und Gemüse oder Katzengras werden ergänzt durch tierisches Eiweiß in Maßen wie hartgekochtes Ei oder Milchprodukte, Hundetrockenfutterstückchen oder Nüsse, am besten zum Training der Nagezähne ungeschält, als Leckerbissen.

Um die nötige Abnutzung der Zähne zu garantieren, brauchen Ratten ständig Nagematerial wie Karotten, frische ungespritzte Zweige, unbehandelte Holzstücke usw. Frisches Trinkwasser ist täglich anzubieten.

Quelle: tierschutz-tvt.de

Katze ↑ zum Menü

Es sind leider keine Informationen vorhanden.

Meerschwein ↑ zum Menü

Biologie

Das Meerschweinchen ist ein südamerikanisches tag– bis dämmerungsaktives Fluchttier, das in seiner Wildform gesellig in Erdbauen oder Felsspalten lebt. An karge Gräser als Nahrung an gepasst ist das Meerschweinchen ein typischer Pflanzenfresser mit entsprechend auf die Verwertung von Rohfaser ausgerichtetem Darmtrakt. Männliche Meerschweinchen werden mit 60, die weiblichen Tiere bereits mit 28 - 35 Tagen geschlechtsreif.

Die Tragzeit beträgt 59 – 72 Tage, es werden 2 – 5 Junge pro Wurf geboren. Die Jungen werden als Nestflüchter sehend und behaart geboren. Sie fressen bereits in den ersten Tagen selbständig, werden aber trotzdem mehrere Wochen von der Mutter gesäugt. Meerschweinchen werden 6 bis 8 Jahre alt.

Unterbringung

Die Käfiggröße sollte mindestens 120 cm x 60 cm x 50 cm (B x T x H) betragen.

Als Einstreu dienen saugfähige Materialien wie Hobelspäne, Stroh– oder Hanfpellets; ungeeignet ist Katzenstreu.

Eine Schlafhöhle und eine erhöhte Liegefläche (z.B. in Form eines Häuschens mit Flachdach), eine Tränkeflasche und ein schwerer Futternapf müssen vorhanden sein. Um die Lauffläche des Käfigs zu vergrößern, lassen sich mit etwas Geschick verschiedene durch Rampen erreichbare Ebenen einbauen.

Eine Heuraufe sollte abgedeckt sein. Meerschweinchen springen aus Schreck oder Übermut in die Raufe und können sich verletzen.

Pflege

Innerhalb der Wohnung sollten Meerschweinchen täglich Freilauf bekommen, um ihren Bewegungsdrang ausleben zu können.

Meerschweinchen nagen nicht nur Holzteile an, sondern auch Stromkabel (Gefahr für Tier und Mensch), daher sollten sie während des Freilaufs beaufsichtigt werden.

Im Sommer kann ein transportables Gatter den Meerschweinchen Freilauf und Grünfutteraufnahme im Garten ermöglichen. Laufleinen und Geschirre sind hierzu ungeeignet, denn sie bergen Verletzungsgefahren und beeinträchtigen das arteigene Bewegungs– und Erkundungsverhalten.

Die Grünfläche darf nicht frisch gedüngt oder mit Unkrautvernichtungsmitteln behandelt sein, sonst treten Vergiftungs-erscheinungen auf.

Wichtig ist eine Abdeckung zum Schutz gegen Greifvögel, Füchse und freilaufende Haustiere wie Hund und Katze. Es muß eine Rückzugs- und Tränkemöglichkeit angeboten werden.

Meerschweinchen sind sehr hitzeempfindlich, deshalb muß mindestens die Hälfte der Fläche im Schatten liegen; bei Albinos (lichtempfindliche Augen !) die gesamte Fläche. Als gesellige Tiere müssen Meerschweinchen mindestens zu zweit, besser noch als Gruppe gehalten werden. Eine Gruppe kann nur aus Weibchen oder aus mehreren Weibchen mit einem kastrierten Bock bestehen.

Auch Böcke lassen sich aber in der Regel problemlos zusammen halten, es sollten dann jedoch keine Weibchen in der Nähe sein. Eine Vergesellschaftung von Kaninchen und Meerschweinchen ist aufgrund des unterschiedlichen Verhaltens nicht anzuraten! Zum Hochheben der Tiere fixiert eine Hand den Brustkorb, die andere Hand unterstützt das Becken.

Weitere Tierschutzaspekte

Tiere, die im Sommer über längere Zeit im Außengehege bleiben, dürfen nicht nur sich selbst überlassen bleiben, da sonst Krankheitsanzeichen übersehen werden.

Haarkleid und Afterregion sollten immer wieder auf Fliegenmaden überprüft werden. An warmen Tagen legen Fliegen ihre Eier bevorzugt in dieser Region ab. Die sich entwickelnden Maden können die Haut weiträumig unterminieren und letztendlich das Einschläfern des Tieres notwendig machen.

Als scheue Fluchttiere sind Meerschweinchen anfangs meist nicht zahm und daher nicht wie meist angenommen ideale Kuscheltiere für Kinder, jedes Anfassen oder Herausfangen aus dem Käfig bedeutet für sie enormen Streß. Es erfordert viel Geduld und Behutsamkeit, damit die Tiere zutraulich werden und Vertrauen fassen. Kinder sollten daher im Umgang mit Meerschweinchen angeleitet und kontrolliert werden, damit sie lernen, rücksichtsvoll und vorsichtig mit den Tieren umzugehen und deren Bedürfnisse zu respektieren.

Ernährung

Zur notwendigen Rohfaseraufnahme muß immer Heu zur Verfügung stehen, dazu kann getreidefreies Fertigfutter (Pellets) in einer Menge von einem Eßlöffel pro Tier und Tag gegeben werden.

Ergänzt wird das Grundfutter durch mäßiges Angebot an Grünfutter (Obst und Gemüse). Um die zeitlebens wachsenden Nagezähne abzunutzen und zur Beschäftigung, sollten Äste von Obstbäumen, Weide oder Haselnuß angeboten werden. Trinkwasser muß ständig in ausreichender Menge und Qualität zur Verfügung stehen.

Kotfressen ist beim Meerschweinchen keine Verhaltensstörung, sondern dient der Aufnahme von B-Vitaminen.

Die ausreichende Versorgung mit Vitamin C ist sicherzustellen, da die Tiere dieses Vitamin nicht selber herstellen können.

Fütterungsfehler (z.B. angegorenes nasses Gras, zucker-und stärkehaltige Nahrungsmittel, Kohlblätter, abrupter Futterwechsel) führen zu manchmal tödlich verlaufenden Störungen des empfindlichen Darmtraktes.

Quelle: tierschutz-tvt.de

Schildkröte ↑ zum Menü

Biologie

Landschildkröten gehören zu den Reptilien. Sie sind wechselwarme oder poikilotherme Kriechtiere, die ihre Körpertemperatur nicht von selbst auf einem gleichmäßigen Niveau halten können. Allerdings ist auch bei Reptilien eine einigermaßen gleichmäßige Körpertemperatur Voraussetzung für einen gut funktionierenden Stoffwechsel und Immunsystem.

Deshalb halten Reptilien ihre Körpertemperatur konstant, indem sie zwischen warmen und kühleren Plätzen hin und her wechseln. Im Terrarium oder in der Freianlage müssen solche Plätze vorhanden sein.

Alle Landschildkröten kommen aus Gegenden, die im Durchschnitt höhere Temperaturen als Deutschland aufweisen, was bei der Haltung von Schildkröten als Heimtiere berücksichtigt und dem Rechnung getragen werden muß.

Zu den Europäischen Landschildkröten gehören die folgenden Arten:

  • Griechische Landschildkröte (Testudo hermanni mit den Unterarten Testudo hermanni hermanni (Westrasse), Testudo hermanni boettgeri (Ostrasse))
  • Maurische Landschildkröte (Testudo graeca mit diversen Unterarten)
  • Breitrandschildkröte (Testudo marginata)
  • Russische oder Steppenschildkröte (Testudo o. Agrionemys horsfieldii)

Die erwachsenen Tiere können zwischen 20 und 30 cm, Breitrandschildkröten auch bis 40 cm, groß werden und leben 50 bis 80 Jahre.

Geschlechtsreif werden sie in Abhängigkeit von der Fütterungsintensität meist zwischen 5 und 8 Jahren. Bis zu zwei Gelegen im Jahr sind möglich, in seltenen Fällen auch drei.

Unterbringung

Landschildkröten sollte eine Fläche von ca. 8facher x ca. 4facher Panzerlänge zur Verfügung stehen. Für eine 25 cm große Schildkröte wird also eine Grundfläche von 2 x 1 m benötigt. Wenn möglich, sollte eine Freianlage jedoch großzügiger bemessen werden, da die Tiere sich ja hier auch ihr Futter suchen.

Im Übergangsterrarium soll im Frühjahr und Herbst nach bzw. vor dem Einwintern langsam eine Temperatur von 22 bis 24 °C als Grundtemperatur und 40 °C unter einem Strahler erreicht werden. Wird das Terrarium als alleinige Haltungseinrichtung genutzt, sollen im Sommer auch Spitzenwerte bis zu 45 und 50 °C unter dem Strahler erreicht werden.

Der Bodengrund sollte aus Erde oder einem Rindenmulch-Sand-Gemisch bestehen, wobei der Futterplatz auf einer Stein- oder Schieferplatte liegen sollte, damit beim Fressen nicht Bodengrund mit aufgenommen wird. Hügel, Wurzeln und Pflanzen strukturieren das Terrarium. Eine flache Wasserschale, die zum Trinken und Baden benutzt wird, muß vorhanden sein.

Die Freianlage sollte nach Süden ausgerichtet sein, damit die Tiere sonnenbaden können, muß aber auch Schattenplätze (Höhlen, Sträucher) aufweisen, damit sie sich wieder etwas abkühlen können. Futterstelle und Badeplatz sollten wie im Terrarium eingerichtet sein. Zum Aufwärmen bei nasskalter Witterung muß ein beheiztes Häuschen oder ein Frühbeetkasten vorhanden sein. Im Herbst oder im Frühjahr sollten die Tiere für die Übergangsphasen zwischen Winterschlaf und Normalaktivität ein Terrarium zur Verfügung haben. Die Umzäunung muß mindestens 40 cm hoch und glattwandig sein, am besten mit überhängendem Abschluß. Die Ecken sollten abgedeckt sein, sonst besteht die Gefahr, daß die Schildkröten herausklettern.

Pflege

Das Badebecken muß jeden Tag gereinigt und neu gefüllt werden. Kot und Futterreste sollten auch in der Freianlage möglichst täglich entfernt werden.

Die Tiere werden täglich gefüttert; in der Freianlage können sie sich je nach Größe des Geheges auch selbst Futter suchen. Die Futterzusammensetzung sollte abwechslungsreich sein; alleiniges Füttern von Löwenzahn ist zu einseitig.

Bei hohen Tagestemperaturen, die über einige Tage anhalten, gehen manche Arten in eine Sommerruhe. Dazu gehören vor allem Russische Landschildkröten, Testudo horsfieldii, gelegentlich auch Unterarten der Maurischen Landschildkröte, Testudo graeca. Die Tiere ziehen sich dann in Unterschlüpfe zurück oder graben sich ein und stellen die Futteraufnahme ein. Im Spätsommer erscheinen sie dann wieder für einige Wochen, bevor sie in die Winterruhe gehen.

Sobald im Herbst die Tage kürzer werden, zeigen viele Landschildkröten Anzeichen, sich in die Winterruhe zurückzuziehen – sie werden ruhiger, schlafen mehr und fressen nicht mehr so viel. Zur Vorbereitung auf den Winterschlaf sollten sie im Terrarium ab ca. 4 Wochen vor dem Einwinterungstermin weniger gefüttert werden, wobei Temperatur langsam auf Raumtemperatur und darunter und die Beleuchtungsdauer von 12 auf wenige Stunden abgesenkt werden.

Ca. zwei Wochen vor der Einwinterung werden die Schildkröten nicht mehr gefüttert und häufiger gebadet, um ihnen die Möglichkeit zu geben, noch vor der Winterruhe ihren Flüssigkeitshaushalt zu regulieren.

Die Winterruhe erfolgt bei Temperaturen zwischen 4 und 10 °C, nicht darüber, damit die Tiere nicht zwischendurch wach werden und Energie verbrauchen. Dazu werden die Schildkröten in leicht angefeuchtes Erde- Rindenmulch/Laub-Gemisch gesetzt, damit sie sich eingraben können. Die Winterruhekiste muß für Nager unerreichbar sein. Gut geeignet ist auch ein Kühlschrank, da hier die Temperaturen konstant niedrig gehalten werden können. Das Aufwecken im Frühjahr wird in umgekehrter Reihenfolge vorgenommen – langsames Erwärmen, Baden und schließlich Futterangebot.

Während des Winterschlafs sollte die Umgebungstemperatur mit einem Thermometer kontrolliert werden und die Tier sollten vor und nach dem Winterschlaf gewogen werden. Der Gewichtsverlust sollte maximal 5 % des Körpergewichtes betragen.

Weitere Tierschutzaspekte

Zu hoher Eiweißanteil im Futter führt zwar zu schnellem Größenwachstum, aber in der Regel zu Höckerbildung des Panzers, weichen Knochen und Nierenschäden.

Ein langsames Größenwachstum ist gesünder für die Schildkröte. Weibliche Landschildkröten können auch ohne Anwesenheit eines Männchens Eier anbilden. Erwachsenen Landschildkröten sollte deshalb immer ein geeigneter Eiablageplatz (sandige besonnte Hanglage) zur Verfügung stehen, um eine Legenot zu verhindern. Eine Wohnungshaltung ohne Terrarium, also nur auf dem Fußboden oder in einer Kiste neben der Heizung, ist nicht tiergerecht. Auf dem Fußboden herrscht ständige Zugluft unter den Türen hindurch, was bei Schildkröten schnell eine Erkältung und Lungenentzündung hervorrufen kann. Die Temperaturen müssen auch in der Wohnung schildkrötengerecht sein, deshalb müssen die Tiere in einem Terrarium ein angemessenes Wärmeangebot in Form von Strahlungswärme erhalten.

Neu aufgenommene Schildkröten (Zukauf, Fundtiere, Pflegetiere) sollten nie sofort zu dem alten Bestand gesetzt werden. Die Herpesvirusinfektion der Landschildkröten ist eine verlustreiche Viruserkrankung, die auch von gesund aussehenden Tieren übertragen werden kann. Jeder Neuankömmling sollte mindestens einmal mit einer Blutprobe überprüft werden, ob er Herpesvirusträger ist, bevor er nach mehreren Monate, am besten erst nach einem getrennten Winterschlaf mit gut überstandener separater Aufwachphase, zu den bereits vorhandenen Tieren gesetzt werden kann.

Ernährung

Europäische Landschildkröten sind Pflanzenfresser. Ihr Verdauungstrakt ist auf den Aufschluß rohfaserreicher Nahrung ausgelegt, deshalb besitzen sie z.B. einen ausgeprägten Blinddarmanteil (Gärkammer).

Geeignete Futterbestandteile sind z. B. gutes Heu, eingeweichte Heucobs, Gräser, Löwenzahn, Klee, Spitz- und Breitwegerich, Vogelmiere, Wegwarte, Ackerwinde, Kamille und andere Kräuter. Gemüse sollte nur gelegentlich gegeben werden (z.B. geriebene Karotte, Zucchini, Fenchel, Kohlrabi, Salate) bzw. kann zusammen mit Heucobs als Winterfutter gereicht werden, wenn ausnahmsweise eine kranke Schildkrötenicht eingewintert werden kann.

Obst darf nur selten verfüttert werden. Es enthält relativ viel Zucker und leichtverdauliche Kohlen-hydrate, die die Darmflora der Schildkröte in Unordnung bringen und zu Durchfall führen können.

Ungeeignet sind Zusätze wie Katzenfutter, Tartar, eingeweichtes Brot, Milch, Nudeln oder ähnliches. Bei den kommerziell vertriebenen Fertigfuttern sind nur die wenigsten als Nahrungsergänzung geeignet. Fertigfutter hat in der Regel einen zu hohen Gehalt an Eiweiß (Rohprotein; dieser sollte maximal 10 % erreichen) und zuwenig Rohfaser (sollte zwischen 15 und 30 % liegen).

Bei einer Ernährung, die haupt - sächlich aus Wiesengras und – kräutern besteht, ist ein Vitaminzusatz unnötig und kann eher schaden.

Besonderes Augenmerk muß aber auf die Zufuhr von Mineralien wie Kalzium gerichtet werden. Kalzium sollte in Form von Kalkpräparaten, Sepiaschale, Schale von gekochten Eiern oder ähnlichem immer angeboten werden.

Vor allem trächtige Weibchen benötigen zusätzliche Gaben.

Quelle: tierschutz-tvt.de

Chinchilla ↑ zum Menü

Biologie

Chinchillas leben im Familienverband in den Höhenlagen der südamerikanischen Anden und sind deutliche Tag – Nacht - Temperaturunterschiede bei insgesamt geringer Luftfeuchte gewöhnt.

Vor der Nachtkälte schützt sie ihr dichtes und feines Fell, das jedoch nicht wasserabweisend ist (fehlende Talg- und Schweißdrüsen).

Ihre muskulösen Hintergliedmaßen entwickeln großes Sprungvermögen.

Die großen Augen deuten bereits auf ihre vorwiegend dämmerungs- und nachtaktive Lebensweise hin.

Chinchillas können bis zu 20 Jahren alt werden.

Mit ca. 6 Monaten sind sie geschlechtsreif; nach ca. 111 Tagen Tragzeit werden die Jungen geboren.

Unterbringung

Ein hoher Käfig mit mehreren Plattformen, die durch Sprünge erreicht werden, ist notwendig (100 cm x 50 cm x 100 cm B x T x H). Eine Schlafhöhle, eine Tränke, ein Futternapf und eine Heuraufegehören zur Grundausstattung. Als Einstreu sind beispielsweise Hobelspäne geeignet. Chinchillas benötigen außerdem ein Sandbad mit Spezialsand, um ihr Fell zu reinigen.

Pflege

Zur Aktivitätszeit der Tiere (abends und morgens) sollten die Tiere Freilauf bekommen.

Da auch Chinchillas sehr nagefreudig sind (Holzmöbel, Pflanzen, Kabel), sollten die Tiere dabei nicht alleine gelassen werden.

Chinchillas sollten paarweise gehalten werden. Um unerwünschten Nachwuchs zu vermeiden, müssen die Männchen kastriert werden.

Um die Tiere hochzuheben, fixiert eine Hand das Tier im Bereich des Schultergürtels von oben, die andere Hand wird unter die Hinterextremität geschoben. Nie am empfindlichen Schwanz hochheben!

Weitere Tierschutzaspekte

Chinchillas sind auf eine ständige Abnutzung ihrer Nagezähne angewiesen.

Ist diese Abnutzung nicht möglich, kommt es durch das fortdauernde Zahnwachstum zu Fehlstellungen und Verletzungen der Maulschleimhaut.

Da ihr Fell zwar sehr dicht, aber nicht wasserabweisend ist und sie von ihrer Heimat eine geringe Luftfeuchte gewöhnt sind, neigen sie z.B. bei Zugluft und Feuchtigkeit zu Erkältungskrankheiten, vor allem in Frühjahr und Herbst.

Ernährung

Chinchillas sind von ihrer ursprünglichen Heimat her ein karges und rohfaserreiches Futter gewöhnt.

Heu muß ständig zur freien Aufnahme vorhanden sein.

Im Handel erhältliches Spezialfutter (Pellets) wird dazu gegeben.

Chinchillas reagieren auf nicht geeignetes Futter (Getreide, Nüsse, Snacks) sehr empfindlich, deshalb sollten nur gelegentlich als Leckerbissen getrocknete Kräuter (Brennesseln, Pfefferminze, Fenchel o.ä.) und einzelne (!) Rosinen oder Hagebutten gereicht werden.

Äste von ungespritzten Obstbäumen, Weide oder Haselnuß dienen zur Abnutzung der Nagezähne ebenso wie Gasbetonsteine.

Chinchillas sind sehr anfällig für Darmerkrankungen, die meist durch ungeeignetes Futter oder plötzliche Futterumstellung verursacht werden. Sie können zum Tod des Tieres führen.

Quelle: tierschutz-tvt.de

Maus ↑ zum Menü

Biologie

Die Wildmaus ist in Steppengebieten von Zentralasien bis Ägypten beheimatet.

Alle im Zoofachhandel als Heimtiere angebotenen Mäuse sind Zuchtrassen und Abkömmlinge der grauen Hausmaus.

Heute gibt es die sog. Farbmäuse in vielfältigen Farbschlägen.

Mäuse leben in großen Kolonien mit differenzierten sozialen Strukturen. Als dämmerungs- und nachtaktive Tiere bewohnen sie Gänge und Höhlen. Als Heimtiere gehaltene Mäuse schlafen auch am Tag nur stundenweise und sind sehr bewegungsfreudig.

Ihre Lebenserwartung beträgt zwischen 2 und 3 Jahren, die Tiere werden bereits im Alter von 3 bis 4 Wochen geschlechtsreif.

Ein Weibchen kann nach 21 - 23 Tagen Trächtigkeitsdauer ca. 10 x im Jahr 4 -12 Junge aufziehen.

Unterbringung

Mäuseheime sollen so bemessen werden, daß den Tieren ein genügend großer und abwechslungsreich eingerichteter Lebensraum zur Verfügung gestellt werden kann.

Da Mäuse sehr bewegungsfreudig sind, sollten Mäuseheime mindestens 70 x 50 x 70 cm (L x H x B ) Grundfläche haben.

Als Einrichtung sind in dreidimensionaler Anbringung Schlafhäuschen, Unterschlupfmöglichkeiten mit Verbindungs-gängen, Kletterstangen, Leitern, Futternapf und Trinkautomaten sowie Seile, Schaukeln und halbseitig geschlossene verletzungsfreie Laufräder vorzusehen.

Mäusehaltung in Aquarien ist abzulehnen, da die Belüftung meist nicht gewährleistet ist.

Als Einstreu für das Mäuseheim sind staubfreie Säge- oder Hobelspäne, biologische Kleintierstreu, Heu oder Stroh in ca. 10 cm

hoher Aufschüttung am besten geeignet. Für den Nestbau ist vollverdauliche Hamsterwatte empfehlenswert.

Pflege

Je mehr Zuwendung des Menschen vorhanden ist, desto zutraulicher werden die Mäuse. Täglich ist deshalb ca. 1 Stunde Zeit für die Tiere aufzuwenden, um den Kontakt zu halten, und um den Tieren Gelegenheit zu geben, ihren Bewegungs- und Spieltrieb auszuleben.

Mäuse können etwas eingeschränkten Freilauf auf einem Tisch finden. Die Tischkanten werden durch einen geeigneten Aufsatz abgeschirmt, darin kann eine Spielwiese mit verschiedenen Spielmaterialien und Unterschlupfmöglichkeiten aufgebaut werden.

Mäuse setzen überall ihre Duftmarken mit Urin; auch deshalb sind Mäuseheime regelmäßig, etwa wöchentlich zu reinigen.

Gefüttert wird täglich einmal, immer zur gleichen Zeit, da sich die Tiere darauf einstellen. Das Mäuseheim muß an einem ruhigen Ort ohne direkte Sonneneinstrahlung aufgestellt werden. Zugluft, starke Wärme, Raucherluft und laute Musik sind zu vermeiden. Mäuseheime sollten in Tischhöhe gestellt werden, damit die Tiere besser betrachtet werden können, und vor allem auch, damit sie vor anderen Haustieren gesichert sind.

Um eine artgerechte Haltung zu gewährleisten, sollten Mäuse unbedingt in Gruppen leben dürfen. Da sich Mäuse enorm rasch vermehren, muß darauf geachtet werden, entweder Tiere des gleichen Geschlechts zusammen zu halten oder die Männchen vor der Geschlechtsreife zu kastrieren. Eine fremde Maus (z. B. Zukauf) kann nur sehr vorsichtig in eine bestehende Gruppe integriert werden.

Andernfalls kann es zu schweren, nicht selten tödlich endenden Kämpfen kommen.

Während die Grundeinrichtung des Käfigs gleich bleiben sollte (Schlafhäuser, Etageneinteilung), müssen zusätzlich immer wieder neue Einrichtungsgegenstände (Kartons, Stoff, Hängematten usw.) hineingegeben werden, um den Erkundungstrieb der Tiere wachzuhalten.

Zum Hochheben der Mäuse nimmt man die Tiere in die hohle Hand oder läßt sie in einen Becher laufen, den man mit der Hand abdeckt. Am Schwanz sollte man die Tiere allenfalls kurzzeitig hochheben.

Weitere Tierschutzaspekte

Kinder sollten bei der Haltung von Mäusen von Erwachsenen angeleitet und kontrolliert werden, damit sie lernen, mit den ihnen anvertrauten Tieren rücksichtsvoll umzugehen und deren Bedürfnisse zu respektieren. Gefahren für die Tiere wie andere Haustiere (Katzen) sind gewissenhaft auszuschalten.

Ohne die notwendige Abwechslung (Käfiginventar, Spielgefährten) zeigen Mäuse schnell Verhaltensstörungen, meist stereotype Grab- oder Kletterbewegungen.

Die Haltung von sogenannten Tanzmäusen ist abzulehnen, da die Drehbewegungen der Tiere aufgrund einer zuchtbedingten Störung des Gleichgewichtssinnes erfolgen.

Ernährung

Eine mäusespezifische Ernährung besteht aus einer Körnermischung, welche täglich mit Obst und Gemüse ergänzt wird, z.B. durch Äpfel, Bananen, Salate, Karotten.

Tierisches Eiweiß sollte in Form von Mehlwürmern, Ei, Milchprodukten oder Hunde– oder Katzentrockennahrung gefüttert werden.

Für die natürliche Abnutzung der Zähne und zur Befriedigung des Nagetriebs eignen sich Äste von ungespritzten Bäumen, kleine ungeschälte Nüsse oder hartes Brot.

Gern werden auch Holzstücke angenommen, daher ist bei Freilauf im Wohnbereich besondere Wachsamkeit geboten.

Quelle: tierschutz-tvt.de

Hamster ↑ zum Menü

Biologie

Unter dem Oberbegriff Hamster werden verschiedene Hamsterarten zusammengefaßt:

Am bekanntesten ist der Syrische Goldhamster (Zuchtform "Teddyhamster" , der in seiner Heimat, den Halbwüsten Asiens und Syriens, in Erdhöhlen lebt.

Goldhamster sind nachtaktive Einzelgänger, die keine Artgenossen in ihremTerritorium dulden.

Die Tageszeit verbringen sie in ihren selbstgegrabenen Gängen mit Vorrats- und Schlafkammern. Als geschickte Kletterer haben sie ein großes Bewegungsbedürfnis.

Ihre Lebenserwartung beträgt 2-3 Jahre.

Im Alter von 3 Wochen werden Goldhamster geschlechtsreif. Die Weibchen ziehen nach 16 Tagen Tragezeit sechs mal im Jahr etwa 8 Junge auf. In den letzten Jahren werden häufig kleinere Zwerghamster (Dsungarische-, Campbell-, Roborowski-Zwerghamster) im Handel angeboten. Diese Arten stammen aus Nordosteuropa und Nordasien und leben geselliger. Sie werden mit 3 bis 4 Wochengeschlechtsreif, die Tragzeit beträgt 19 bis 22 Tage.

Unterbringung

Ein Hamsterheim muß so groß bemessen sein, daß neben einem Schlafhäuschen ein Vorratshäuschen, ein Futternapf, eine Trinkmöglichkeit, Klettergeräte und ein verletzungssicheres Laufrad hineinpassen. Die Mindestmaße betragen 60 x 50 x 40 cm, besser sind 100 x 50 x 50 cm (B x T x H), weil sich die Tiere während ihrer aktiven Phase sehr intensiv bewegen wollen.

Die Einstreu (z. B. Holzspäne, Heu und Stroh) soll ca. 15 cm dick sein. Vollverdauliche Hamsterwatte oder Heu als Nestbaumaterial sind unbedingt beizufügen.

Pflege

Hamster werden mindestens einmal täglich gefüttert (abends). Alle zwei Tage ist die Kot- und Urinecke zu säubern, und wöchentlich soll das Heim einer gründlichen Reinigung unterzogen werden, wobei man Streu und zernagte Kletterhölzer austauscht. Futter und Trinkgeräte müssen täglich gesäubert werden.

Hamsterheime sollen an einem ruhigen Ort aufgestellt werden, wo die Temperatur nicht unter 18 o C sinkt; es dürfen dort keine Fußbodenkälte und Zugluft herrschen. Das Hamsterheim sollte möglichst an einer Wand stehen, damit diese als Rückendeckung dient. Laute Zimmer (Musik) oder Räume, in denen gekocht oder geraucht wird, sind für Hamster ungeeignet.

Werden die nachtaktiven Tiere tagsüber gestört, kann es zu Abwehrbissen kommen.

Zum Herausheben aus dem Hamsterheim faßt man die Tiere in die Genickfalte möglichst knapp hinter dem Kopf, damit sich die Tiere nicht umdrehen und zubeißen können. Zahme Tiere lassen sich auch mit unter den Körper geschobener Hand herausheben.

Bei mit dem Menschen vertrauten Tieren ist Freilauf möglich.

Da auch Hamster sehr nagefreudig sind (Holzmöbel, Pflanzen, Kabel), sollten die Tiere dabei nicht alleine gelassen werden.

Anfangs kann der Hamster etwas eingeschränkten Freilauf auf einem Tisch finden. Die Tischkanten werden durch einen geeigneten Aufsatz abgeschirmt, darin kann eine Spielwiese mit verschiedenen Spielmaterialien und Unterschlupfmöglichkeiten aufgebaut werden. Goldhamster können nur einzeln gehalten werden; sie sind außerhalb der Paarungszeit auch dem Geschlechtspartner gegenüber unverträglich. Zwerghamster lassen sich vom Grundsatz her paarweise halten, jedoch sollte dies erfahrenen Zwerghamsterhaltern vorbehalten sein, die genug Sachverstand haben, einen ernsten Kampf sofort zu erkennen. Für diesen Fall muss ein gleichgroßes zweites Gehege zur dauerhaften Einzelhaltung vorhanden sein. Für weniger erfahrene Halter wird daher auch beim Zwerghamster die Einzelhaltung angeraten.

Weitere Tierschutzaspekte

Ungeeignetes Nestbaumaterial wie unverdauliche Hamsterwatte verursacht eine Verstopfung der Backentaschen. Synthetische Fäden können Gliedmaßen abschnüren.

Plötzlicher Futterwechsel oder verdorbenes Futter können Durchfall hervorrufen (sogenannter “wet tail”). In dem abwehrgeschwächten Darm können sich Bakterien festsetzen und zu massiven Darmentzündungen mit Störungen des Elektrolythaushaltes führen.

Das Vorratshäuschen muß deshalb regelmäßig kontrolliert und gesäubert werden.

Bei Verwendung von ringsum geschlossenen Glas- oder Kunststoffheimen als Unterbringung ist eine gute Belüftung von oben zu sichern. Von Röhrensystemen ist unbedingt abzusehen, da darin eine ausreichende Belüftung nicht gewährleistet ist; die Tiere haben außerdem in den durchsichtigen Plastikspielzeugen keine Rückzugsmöglichkeit. Hamsterkugeln sind als Spielzeug ungeeignet, sie erlauben keine zielgerichtete Fortbewegung und könnenbei Abstürzen von Tischkante oder Treppenabsatz gefährlich sein.

Auch Laufleinen und Geschirre eignen sich nicht dafür, dem Hamster die notwendige Bewegung zu verschaffen (Verletzungsgefahr, Beeinträchtigung des Verhaltens) Hamster eignen sich durch ihre nachtaktive Lebensweise nicht als Spieltiere für Kinder.

Ernährung

Spezielle Körnermischungen für Hamster, Nüsse, Sonnenblumen-kerne, verschiedene Gemüse- und Obstsorten bilden die Ernährungsgrundlage.

Zur artgerechten Ernährung gehört auch tierisches Eiweiß, in Form von hartgekochten Eiern, Milchprodukten, Hundetrockenfutter, Mehlwürmer oder Grillen.

Ungeschälte Nüsse zum Nagezahntraining, Heu, Karotten, Hirsekolben, Zweige von ungespritzten Bäumen mit Knospen und hartes Brot helfen Hamstern, ihre Zähne zu pflegen und beschäftigen sie außerdem.

Frisches Trinkwasser muß ständig angeboten werden.

Quelle: tierschutz-tvt.de

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Biologie

Die Heimat der wildlebenden Wellensittiche ist Australien, wo sie in riesigen Schwärmen leben.

Körperlänge
20 – 25 cm
Gewicht
40 – 60 g, Schauwellensittiche schwerer (~ 70 g)
Lebenserwartung
10 –12 Jahre
Geschlechter
Männchen in der Regel mit blauer, Weibchen mit brauner Wachshaut über dem Schnabel
Geschlechtsreife
3 – 6 Monate
Brut
Ein Gelege besteht aus 4 bis 6 Eiern, aus denen nach einer Brutzeit von ca. 18 Tagen die Jungen schlüpfen. Die Jungtiere fliegen mit ca. 4 Wochen zum ersten Mal aus und sind nach etwa weiteren 4 Wochen selbständig.

Unterbringung

Die Größe des Vogelkäfigs muß es den Tieren ermöglichen, kurze Strecken zu fliegen, ohne dabei mit den Flügeln an den Käfigwänden anzustoßen. Maße von mindestens 1,2 x 1,0 x 0,6 m (B x H x T) sind daher als Richtwert für 2 bis 4 Tiere empfehlenswert.

Auch bei dieser Käfiggröße ist es notwendig, den Tieren unter Aufsicht Freiflug zu gewähren, denn nur so bleiben die Vögel schlank und fit! Kunststoffbeschichtete Käfiggitter sind für Sittiche und Papageien ungeeignet, da die Beschichtung angenagt und kleine Plastikteile von den Tieren verschluckt werden können.

Der Käfig soll in einer ruhigen Ecke des Raumes, am besten in Fensternähe postiert werden, so daß die Tiere vor Zugluft, Tabakrauch, Kochdunst und vor Störungen durch Menschen sicher sind.

Die unmittelbare Nähe eines Fernsehgerätes ist zu vermeiden. Die Vögel sollten nachts abgedunkelt zu einer etwa zehnstündigen Nachtruhe kommen.

Es ist ratsam Tieren, die ausschließlich in der Wohnung gehalten werden, durch sog. Tageslichtlampen das komplette Spektrum des natürlichen Sonnenlichts, d. h. auch den für Wahrnehmung und Knochenbau wichtigen Ultraviolettbereich des Lichtes, zur Verfügung zu stellen.

Pflege

Wellensittiche sind wie alle Papageien Schwarmvögel, die auf keinen Fall einzeln, sondern mindestens paarweise gehalten werden müssen (am besten Männchen und Weibchen oder auch 2 Männchen). Entgegen der landläufigen Meinung werden Wellensittiche auch als Pärchen zahm, wenn man sich ausreichend mit ihnen beschäftigt. Der Wunsch nach einem zahmen Vogel rechtfertigt nicht eine lebenslange Einzelhaft des Tieres; ein Mensch ersetzt in keinem Fall den Vogelpartner!

Die Inneneinrichtung des Käfigs sollte ausschließlich aus Naturzweigen als Sitzstangen bestehen, die regelmäßig gereinigt und nach Abnutzung erneuert werden müssen. Naturzweige sorgen durch ihre unterschiedlichen Durchmesser für Fußgymnastik und sind gesund für den Bewegungsapparat. Sie sollten nicht gänzlich starr im Käfig befestigt sein, sondern zur Schonung der Fußgelenke dem Gewicht des Vogels nachgeben. Die Zweige sollen den Vögeln das Landen ermöglichen, jedoch nicht so üppig sein, daß das Fliegen im Käfig unmöglich wird.

In einen Käfig gehören mehrere Futter- bzw. Wassernäpfe sowie eine Badegelegenheit (Badehäuschen, –schale oder nasses Grünzeug), welche so angebracht werden müssen, daß sie nicht verschmutzt werden; man sollte sie daher nicht unter Sitzstangen stellen.

Wellensittiche benötigen zum Schlafen keinen Nistkasten, denn er animiert zum Legen von Eiern. Wenn Sie Wellensittiche züchten wollen, benötigen Sie dazu eine amtlichen Genehmigung!

Weitere Tierschutzaspekte

Spielzeug, welches dem Vogel nur vorgaukelt, es sei ein zweiter Vogel anwesend (Plastikvogel, Spiegel) und das zusätzlich den Bewegungsraum im Käfig einschränkt, ist als Partnerersatz ungeeignet und führt oft zu Verhaltensstörungen.

Ungeeignet als ausschließliche Sitzgelegenheiten sind Plastik-, bzw. Hartholzsitzstangen als Sitzgelegenheiten, v. a. solche mit Sandpapierumwicklung, denn sie verursachen Sohlengeschwüre. Sitzstangen mit Insektengiftfüllung gehören nicht in den Vogelkäfig.

Es erfolgt durch sie keine gezielte Bekämpfung von Milben und Gift sollte niemals vorbeugend angewendet werden.

Ernährung

Neben der täglichen Versorgung mit frischem Trinkwasser ist eine ausgewogene Ernährung wichtig:

Körnerfutter, 2 gehäufte Teelöffel pro Vogel und Tag, Obst und Gemüse, Futterpflanzen (Vogelmiere, Löwenzahn, Salat, Spinat, Rispengräser), Mineralstoffe (Sepia, Muschelgrit, Gritstein), Magengrit (Quarzkies zur Zerkleinerung der Körner im Magen), tierisches Eiweiß in Form von gekochtem Ei, Eifutter, Hüttenkäse während Mauser, Wachstum oder Zucht

Nicht zum Speiseplan gehören:

Speisereste vom Tisch, Milch, energiereiche Knabberstangen, überlagertes und ranziges Futter, Grünfutter aus der Nähe, stark befahrener Straßen Naturäste dienen nicht nur als Sitzstangen, sondern auch als Knabbergelegenheit; es eignen sich Zweige von Weide, Birke, Ahorn, Eiche, Linde, Kastanie und ungespritzten Obstbäumen.

Quelle: tierschutz-tvt.de