Todesfalle Fenster
Mittwoch, 30. Juni 2010
Utl.: Die Kärtner Tierschutzombudsfrau warnt vor den Gefahren von offenen und gekippten Fenstern für Hauskatzen =
Klagenfurt (OTS) - Innerhalb von nur 24 Stunden mussten am vergangenen Wochenende in eine einzige Tierklinik in Kärnten vier schwerverletzte Katzen als akute Notfälle eingeliefert werden. All diesen Tieren war ein geöffnetes bzw. gekipptes Fenster zum Verhängnis geworden.
Anlass genug für die Tierschutzombudsfrau des Landes Kärnten, Dr. Marina Zuzzi-Krebitz, eindringlich vor dieser tödlichen Gefahr zu warnen.
In der warmen Jahreszeit gehören Fensterstürze von Katzen zu den häufigsten Verletzungs- und leider auch Todesursachen bei diesen Tieren. Da mittlerweile in der Stadt bereits mehr Katzen den Tod durch Fensterstürze als durch Verkehrsunfälle finden, hat der Gesetzgeber die Konsequenzen gezogen und schreibt Katzenhaltern folgende Regelung vor: "Werden Tiere in Räumen gehalten, bei denen die Gefahr eines Fenstersturzes besteht, so sind die Fenster oder Balkone mit geeigneten Schutzvorrichtungen zu versehen."
In der Praxis ist dieser Schutz leicht mittels Fenstergittern bzw. -netzen, welche im Handel erhältlich sind, zu bewerkstelligen. Durch Kippfenstereinsätze können Kippfenster, die schon vielen Katzen zur tödlichen Falle geworden sind, abgesichert werden.
"Als Tierschutzombudsfrau begrüße ich diese sinnvolle gesetzliche Bestimmung die viel Leid vermeiden kann und appelliere an alle Katzenbesitzer das Leben ihrer Katzen zu schützen" so Dr. Marina Zuzzi-Krebitz.
Rückfragehinweis:
TierschutzombudsfrauDr. Marina Zuzzi-Krebitz
Mießtalerstraße 8 / 2.OG, 9020 Klagenfurt E-Mail: tierschutzombudsmann@ktn.gv.at
Tel.Nr.: 0664/ 80 536 37000
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